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mD2 spaziert in Wellingsbüttel zum nächsten Sieg

Draußen nass-kalt, früh am Sonntag – drinnen in der Halle beim TSC Wellingsbüttel 2 war dagegen alles angerichtet für den nächsten Auftritt der mD2 der HG Hamburg-Barmbek. Auf dem Papier war es Erster gegen Letzten, aber solche Spiele müssen trotzdem erst einmal konzentriert gespielt werden. Genau das machten die Barmbeker von der ersten Sekunde an – und legten beim 37:15-Auswärtssieg einen Start hin, der eher nach Turbo als nach Schlafmodus aussah.

Schon in den ersten Minuten nutzte Barmbek konsequent jeden Fehler der Wellingsbüttler. Ballverluste im Aufbau? Zack, Gegenstoß. Unsaubere Pässe? Barmbek dazwischen und wieder durch. Immer wieder war es Santiago Martinez, der den Torreigen eröffnete und mit schnellen Treffern den Ton vorgab. Dazu kamen wuchtige Würfe von Erik Schießl und starke Aktionen von Kilian Schießl – nach nicht einmal zehn Minuten stand es 10:1 für die Gäste, zur Pause hieß es bereits 21:6 aus Barmbeker Sicht. Eine einseitige Partie, aber kein lauer Auftritt.

Denn die HGHB-Jungs nahmen das Spiel trotz hoher Führung zu keiner Zeit auf die leichte Schulter. In jeder Auszeit wurde kurz und klar angesprochen, was besser laufen kann, auf dem Feld wurde sich gegenseitig gepusht und gelobt. Auch in Halbzeit zwei blieb der Ehrgeiz zu sehen: Franz Rauprich, Noah Herbst, Tom Hiller, Liam Thormählen, Moritz Johann von Borstel und Kristof Virag reihten sich in die Torschützenliste ein – ein breites Offensivfeuerwerk statt Ein-Mann-Show.

Wellingsbüttel steckte trotz des deutlichen Rückstands nicht auf. Vor allem der Torwart der Gastgeber konnte in der zweiten Hälfte mit mehreren guten Paraden glänzen, und die Barmbeker halfen mit einigen Pfosten- und Lattentreffern fleißig mit, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. Auch im Angriff belohnten sich die Wellingsbüttler am Ende für ihren Einsatz mit mehreren schön herausgespielten Toren – Aufgeben sieht jedenfalls anders aus.

Am Ende steht ein klarer 37:15-Erfolg und das gute Gefühl, auch in einem „Pflichtspiel“ hellwach gewesen zu sein. In der Tabelle der Kreisliga bleibt die mD2 der HG Hamburg-Barmbek damit Spitzenreiter und steht nun mit 14:2 Punkten ganz oben.