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Männliche D2-Jugend: Spitzenspiel, knappes Ende – und ein bitterer Beigeschmack

TuS Finkenwerder zu Gast – das war kein gewöhnlicher Spieltag. Zwei Mannschaften im oberen Tabellendrittel, beide mit Ambitionen, beide mit dem nötigen Selbstbewusstsein. Spitzenspiel eben. Und das merkte man von der ersten Minute an.

Die Barmbeker starteten genau richtig: ruhig, fokussiert, ohne Hektik. Der Keeper hielt früh einen Siebenmeter – und setzte damit den Ton. Die Abwehr stand kompakt, vorne lief der Ball, und plötzlich stand es 4:1. Doch Finkenwerder fand seinen Rhythmus, glich immer wieder aus, und aus dem Vorsprung wurde ein zähes Hin und Her. Zur Pause: 7:8. Eng, offen, alles möglich.

Die zweite Halbzeit wurde zur Geduldsprobe. Zu viele Fehler, zu viele Einzelaktionen, zu wenig Bewegung – auf beiden Seiten. Je länger das Spiel lief, desto mehr fraß die Unruhe die Konzentration. Die Barmbeker kämpften, kamen nochmal auf 11:13 heran, aber das entscheidende Momentum blieb aus. Dann wurde es am Rand auch noch hitzig: Gelb für den Trainer, Rot für einen Spieler. Die Schiedsrichterin hatte die Kontrolle etwas aus den Händen gegeben – und versuchte sie auf diese Weise zurückzugewinnen. Gerechtfertigt? Na ja.

Am Ende stand es 12:14. Und irgendwo zwischen Frust und Fairness muss man sagen: Da war definitiv mehr drin, Jungs. Kopf hoch.

Die mD2 der HGHB steht nach diesem Spieltag weiterhin auf Tabellenplatz 2 der Kreisliga Gruppe 2.