Vom Tiefpunkt zum Triumph – HGHB 2 zeigt Reaktion
Zwei Spiele, zwei völlig verschiedene Gesichter: Nach dem blutleeren Auftritt gegen die HSG Elbvororte hat die HGHB 2 am Wochenende eindrucksvoll gezeigt, dass sie es deutlich besser kann – und den FC St. Pauli mit 25:23 bezwungen.
Das Gastspiel bei Elbvororte war schlicht eines zum Vergessen. Nichts wollte funktionieren, vorne harmlos, hinten löchrig – am Ende stand ein verdienter 23:31-Endstand und die Erkenntnis: So war der Saisonstart endgültig missglückt. In der Trainingswoche danach haben wir uns einmal kräftig geschüttelt, die Ärmel hochgekrempelt und den Frust in Energie umgewandelt.
Und das zeigte Wirkung. Gegen den Regionalliga-Absteiger und Aufstiegsfavoriten St. Pauli trat Barmbek wie ausgewechselt auf: gallig, konzentriert, mannschaftlich geschlossen. Die Abwehr stand wie eine Mauer, und dahinter wuchs Keeper Valentin Naglik über sich hinaus – in den letzten acht Minuten ließ er kein einziges Gegentor mehr zu, insgesamt waren es in den letzten zwanzig Minuten gerade einmal zwei. Offensiv überzeugten Luckhardt, Schliesing und Gercken, und so stand am Ende ein verdienter Sieg, der sich anfühlte wie eine kleine Wiedergeburt.
Fazit: Nach dem Tiefpunkt von Elbvororte hat die HGHB 2 die passende Antwort geliefert – mit Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist. Der Saisonstart mag holprig gewesen sein, aber spätestens jetzt ist klar: Die Jungs sind wieder da.

