Vier Spiele, vier Niederlagen – HGHB 2 mitten im Abstiegskampf angekommen
Die letzten Wochen waren hart für die HG Hamburg-Barmbek 2. Vier Spiele, vier Niederlagen – und vor allem das bittere Gefühl, dass es Gegner waren, gegen die wir eigentlich hätten punkten müssen. Stattdessen sind wir inzwischen auf dem drittletzten Tabellenplatz angekommen und müssen uns nichts vormachen: Wir stecken voll im Abstiegskampf.
Den Anfang dieser Negativserie machte die Auswärtsniederlage beim Ahrensburger TSV. Lange Zeit hielten wir das Spiel offen, doch eine schwache erste Halbzeit (17:10) brachte uns früh in Rückstand. Zwar zeigten wir nach der Pause Moral, konnten den Abstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Am Ende stand ein 27:33 – zu deutlich für den Aufwand, den wir betrieben haben, aber auch ein Spiegelbild unserer damaligen Form.
Eine Woche später folgte das Heimspiel gegen den TSV Ellerbek. Auch hier war die Partie lange ausgeglichen, zur Pause lagen wir nur knapp zurück. Doch im letzten Viertel des Spiels fehlte uns die Konsequenz – Ellerbek setzte sich Tor um Tor ab, wir kamen zwar noch einmal heran, mussten uns aber erneut deutlich mit 24:30 geschlagen geben. Zwei Spiele, zwei Niederlagen – und langsam begann sich ein Muster abzuzeichnen.
Das Auswärtsspiel beim TSV Uetersen war dann die wohl bitterste Niederlage dieser Phase. In einem völlig offenen, torreichen Schlagabtausch lagen wir mehrfach in Führung und waren bis in die Schlussphase hinein voll im Spiel. Am Ende fehlte ein einziges Tor: 36:37. Es war das einzige Spiel dieser Serie, das wir wirklich nur knapp verloren haben – und genau das macht es im Nachhinein so schmerzhaft.
Den vorläufigen Tiefpunkt markierte schließlich das Heimspiel gegen die SG Hamburg-Nord. Wieder hielten wir die Partie zu Beginn offen, wieder gingen wir mit Rückstand in die Pause – und wieder brachen wir in der zweiten Halbzeit ein. Die 24:34-Niederlage war am Ende deutlich und ließ keinen Interpretationsspielraum zu.
Unterm Strich bleibt eine ernüchternde Bilanz: Vier Niederlagen in Serie, davon drei klar – und alle gegen Teams, die wir auf Augenhöhe sehen müssen, wenn wir die Klasse halten wollen. Genau deshalb ist die Lage jetzt ernst. Sehr ernst.
Doch noch ist die Hinrunde nicht vorbei. Am Donnerstag, den 18.12., steht im MRG um 20:30 Uhr das letzte Spiel vor Weihnachten an. Danach folgt am 9. Januar das letzte Hinrundenspiel gegen den TV Fischbek. Zwei Spiele, die richtungsweisend sind – mental wie tabellarisch.
Klar ist: In der Rückrunde braucht es eine Kehrtwende. Mehr Konsequenz, mehr Stabilität, mehr Punkte. Der Abstiegskampf ist da – und wir müssen ihn annehmen.

