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Barmbeks 4. Herren: Saisonstart in der Schnellzusammenfassung

Von einer okayen Sommervorbereitung über Anlaufschwierigkeiten hin zur gefestigten Einheit: Die ersten drei Spieltage der neuen Saison in der Bezirksoberliga hielten für Barmbeks 4. Herren alles bereit. Mit zwei Siegen im Rücken geht die Truppe nun selbstbewusst in das letzte Spiel vor der Herbstpause – nicht ohne die Erkenntnis, dass die Formkurve nach oben zeigt.

Holpriger Start und Spielplan-Frust zum Auftakt

Die Vorzeichen vor dem ersten Anpfiff im September waren alles andere als ideal. Bedingt durch Urlaube und Sommerferien verlief die Vorbereitung sehr durchwachsen und fand überwiegend im kleinen Kreis statt. Immerhin gab es personellen Zuwachs: Nach der Auflösung der ehemaligen 6. Herren stießen einige erfahrene Akteure zum Team, was den Kader für die kommende Spielzeit quantitativ und qualitativ deutlich aufwertet. Da der Zusammenschluss jedoch erst kurz vor dem ersten Pflichtspiel erfolgte, präsentierte sich die Mannschaft zu Beginn noch als wenig eingespielte Truppe.

Erschwerend kam die gewohnte Anlaufschwäche im Monat September hinzu. Dass der Spielplan direkt zu Saisonbeginn dicht getaktet ist, nur um gegen Ende des Jahres auf magere ein Spiel pro Monat herunterzufahren, stieß beim TeM auf wenig Gegenliebe – insbesondere, wenn urlaubsbedingt noch die Hälfte des Kaders fehlt. Aber man kennt es nicht anders.

Fehlstart gegen Aufsteiger HTS/BW96 (23:27)

So war das Auftaktspiel beim Aufsteiger HTS/BW96 sinnbildlich für den schwierigen Start. Barmbek tat sich über die gesamten 60 Minuten extrem schwer. Zwar erspielte man sich klare Möglichkeiten, glänzte jedoch mit ausgeprägtem Chancenwucher vor dem gegnerischen Gehäuse. Am Ende musste man sich verdient mit 23:27 geschlagen geben und stand nach dem ersten Wochenende mit leeren Händen da.

Die Kehrtwende: Befreiungsschlag gegen Wellingsbüttel (38:22)

Nur eine Woche später präsentierte sich die Barmbeker Viertvertretung wie ausgewechselt. Gegen den zweiten Aufsteiger der Liga, den TSC Wellingsbüttel, ließ die Mannschaft von der ersten Minute an keinen Zweifel aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde.

Gegen phasenweise stark überforderte Gäste rollte der Barmbeker Express über 60 Minuten unaufhaltsam. Mit einer geschlossenen und hochkonzentrierten Mannschaftsleistung schoss sich die Truppe den Frust des Auftakts von der Seele. Das deutliche 38:22 war auch in der Höhe absolut verdient und bescherte die ersten beiden Punkte der noch jungen Saison.

Nervenstärke im Klassiker gegen Eimsbüttel (31:27)

Am vergangenen Spieltag wartete mit dem Eimsbütteler TV ein alter Bekannter. Die Eimsbütteler, seit Jahren eine feste Größe im oberen Drittel der Tabelle, forderten der Barmbeker Mannschaft alles ab.

Barmbek erwischte jedoch einen hervorragenden Start und erspielte sich mehrfach Erarbeitetes mit einem 3- bis 4-Tore-Vorsprung. Selbst als die Gäste wieder aufschließen konnten, bewahrte das Team kühlen Kopf. Die Abläufe im breiten Kader greifen von Woche zu Woche besser, und das Zusammenspiel gewinnt spürbar an Abstimmung. In der entscheidenden Phase bewies Barmbek echte Nervenstärke und behielt die Oberhand. Ein besonderer Dank gilt dabei Oli, der sich zwischen die Pfosten stellte und mit wichtigen Paraden einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg leistete.

Die Entwicklung ist deutlich sichtbar: Die Mannschaft tritt mehr und mehr als geschlossene Einheit auf. Am Ende standen nicht nur zwei weitere Punkte auf dem Habenkonto, sondern auch der verdiente Lohn für eine starke Teamleistung.

Teambuilding abseits der Platte & Ausblick

Dass die Chemie in der neu zusammengestellten Truppe stimmt, bewies auch der anschließende Mannschaftsabend. Zwar wurde dort schnell deutlich, dass die sportlichen Qualitäten beim Handball definitiv höher anzusiedeln sind als am Dartboard – dem hervorragenden Teamgeist tat das jedoch keinen Abbruch.

Mit 4:2 Punkten steht Barmbeks 4. Herren nun solid im Tabellenmittelfeld da. Vor der anstehenden „Herbstpause“ wartet als nächster Gegner THB Hamburg 03. Mit dem Schwung aus den letzten beiden Siegen und der steigenden Abstimmung im Team will die Mannschaft auch dort nachlegen, um die positive Serie weiter auszubauen.