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Krimi im MRG: Barmbek erkämpft wichtigen Punkt gegen Magdeburgs Youngster

In einer bis zur letzten Sekunde hochspannenden Partie trennten sich die HG Barmbek und die Youngster des SC Magdeburg mit einem 32:32-Unentschieden. Vor einer klasse Kulisse in der vollbesetzten Sporthalle MRG (unterstützt unter anderem durch die deutsche Australian-Football-Nationalmannschaft und den lautstarken „Amigos“-Block) zeigten die Hausherren eine kämpferisch starke Leistung.

Barmbek über weite Strecken im Vorteil 

Anders als im Hinspiel, als man trotz langer Führung am Ende ohne Punkte dastand, behielt Barmbek diesmal über weite Strecken die Nase vorn. Die offensive Schlagkraft der Magdeburger wurde gut kontrolliert, und in der 37. Minute erspielte sich das Team mit dem 21:18 die höchste Führung des Spiels.

Besonders hervorzuheben ist die Abschlussstärke des Trios Stapenhorst (9 Tore), Kaminski (7) und Eschweiler (7), die zusammen 23 der 32 Barmbeker Treffer beisteuerten.

Dramatische Schlussphase

Trotz der guten Angriffsleistung machten 14 Fehlwürfe und 13 individuelle Fehler den Sack nicht vorzeitig zu. So blieb es ein Spiel auf Messers Schneide. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff nahm Barmbek noch einmal eine Auszeit, um den letzten Spielzug für den Siegtreffer zu planen – doch das Glück war nicht auf Hamburger Seite. Es blieb beim Remis.

Wichtiger Zähler im Abstiegskampf

Auch wenn sich das Team nach dem Spielverlauf vielleicht mehr erhofft hatte: Der Punkt ist im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert.

  • Viertes Remis: Gemeinsam mit dem DHK Flensborg ist Barmbek nun „Remis-König“ der Liga.
  • Tabellenplatz 11: Durch das Unentschieden klettert Barmbek einen Platz nach oben.
  • Polster: Mit vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone und einem Spiel weniger in der Hinterhand bleibt die Lage stabil.

Fazit: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – aber der Trend zeigt nach oben. Wir bleiben konzentriert!

Für Barmbek spielten:

Wommelsdorf, Siemer; Janzen, Ramm (1), T. Kaminski (3), Häusler, Stapenhorst (9), Eschweiler (7), J. Kaminski (7, davon 2/2 Siebenmeter), Litzenroth (3), Kühn, Schaefer, Bruse (2), Matussek, Deiter

Fotos: Merlin Behrens