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HG Hamburg-Barmbek verpasst wichtige Punkte und verliert in Söhre

 

Die 1. Herren der HG Hamburg-Barmbek mussten am vergangenen gestrigen Samstag einen herben Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen. Im immens wichtigen Auswärtsspiel gegen den direkten Konkurrenten Sportfreunde Söhre unterlag das Team von der Alster mit 30:27. Trotz kämpferischer Einstellung standen sich die Barmbeker durch mangelnde Chancenverwertung und Unkonzentriertheiten am Ende selbst im Weg.

Mangelnde Effizienz vor dem Tor

Der Hauptgrund für die Niederlage lässt sich an einer Zahl festmachen: 21 Fehlwürfe. Viel zu häufig agierten die Barmbeker vor dem gegnerischen Gehäuse unkonzentriert oder spielten Angriffe nicht konsequent zu Ende. Diese Fahrlässigkeit verhinderte, dass man sich für den betriebenen Aufwand belohnen konnte.

Zusätzlich erschwerte sich die Mannschaft das Leben durch eine hohe Anzahl an Zeitstrafen. Insgesamt sechs Hinausstellungen sowie eine zusätzliche Disqualifikation sorgten dafür, dass der Spielfluss immer wieder unterbrochen wurde und die Kraft in Unterzahlsituationen verloren ging.

Entscheidende Phase in der Crunchtime

Das Spiel blieb lange offen, doch zu Beginn der entscheidenden Phase (Crunchtime) riss der Faden komplett. Über acht Minuten blieb die HG ohne eigenen Torerfolg. Diese Torflaute nutzten die Sportfreunde Söhre eiskalt aus: Mit einem 4:0-Lauf zogen die Gastgeber von 20:19 auf 24:19 davon. Diesem Rückstand liefen die Barmbeker bis zum Schlusspfiff vergeblich hinterher.

Lichtblick vom Siebenmeterstrich

Ein positiver Aspekt war die Leistung von Ben Behncke. In einer Phase, in der aus dem Spiel heraus wenig zusammenlief, behielt er vom Punkt die Nerven. Mit einer makellosen Quote von 5 Treffern bei 5 Versuchen zeigte er sich als sicherer Vollstrecker und sorgte dafür, dass die HG zumindest in diesem statistischen Bereich erstmals in dieser Saison eine 100%-Quote verbuchen konnte.

Ausblick: „Überwintern“ auf Platz 12

Durch die Niederlage verpassten die Barmbeker den Sprung in der Tabelle und müssen nun auf dem 12. Tabellenplatz überwintern. Zwar würde dieser Rang am Ende der Saison für den Klassenerhalt reichen, doch der Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze ist hauchdünn.

In der Winterpause gilt es nun, die nötige Konzentration zurückzugewinnen, um im neuen Jahr die entscheidenden Punkte für den Verbleib in der Liga einzufahren.