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Barmbek muss sich zum Auftakt dem HC Empor Rostock geschlagen geben

Barmbek. Zum ersten Spieltag begrüßten die Barmbeker den Vorjahresdritten HC Empor Rostock. Die Rostocker, mit eigenem Fanblock angereist, gingen als Favoriten in die Partie und sollten dieser Rolle auch gerecht werden: 0:4 lagen die Barmbeker nach 5 gespielten Minuten zurück, ehe Düsterhöft per Siebenmeter das erste Tor für die Barmbeker in der diesjährigen Drittliga-Saison erzielte – gleichzeitig auch sein erstes Tor im Barmbeker Trikot. Barmbek war aber dennoch nicht richtig in der Partie angekommen, sodass Mirco Demel schon früh die 1. Auszeit nehmen musste (9. Minute). Dennoch schafften es die Barmbeker nicht, die eigenen technischen Fehler abzustellen. Fehler, die in der Dritten Liga und vor allem gegen Teams wie Rostock eiskalt bestraft werden. Aus dem gebundenen Spiel konnte Rostock nicht über die ganze Strecke überzeugen, schaffte es aber im schnellen Umschaltspiel die Tore zu erzielen. Folgerichtig – auch aufgrund von Wurfpech (2x Aluminium) zog Rostock auf 3:9 davon. Erst jetzt kamen die Barmbeker besser ins Spiel, verkürzten auf 5:9 und zwangen so ihrerseits Rostock zur Auszeit. So ganz konnten die Barmbeker ihre Fehler nicht abstellen – auf 8:11 kamen sie heran (auch hier sehenswert: Kay Siemer im Tor der Barmbeker reiht sich gleich in die Riege der Torschützen ein), mussten dann aber 4 Gegentore in Folge zulassen, nur um sehenswert per Kempa abzuschließen: Zur Pause stand es 11:16.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Barmbek schafft es einerseits, Lücken zu reißen und Rostock gut zu bespielen, nur um dann den einen falschen Pass oder Fehlwurf folgen zu lassen. Zwischenzeitlich mussten Barmbek Rostock mehrfach auf 9 Tore davonziehen lassen: Auszeit in der 44. Minute, gefolgt von drei Zeitstrafen (1x Barmbek, 2x Rostock) schafften Platz auf dem Feld. Barmbek verkürzt, kann aber nicht mehr entscheidend eingreifen. Am Ende einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit muss sich das Team bei ihrer Ligarückkehr und Heimspielpremiere mit 27:34 geschlagen geben. Rostock ist jedoch nicht der Gegner, bei dem die Punkte geholt werden müssen, und so hat die Niederlage dennoch ihr gutes: Barmbek zeigt, dass sie über Strecken hinweg mithalten können. An der Chancenverwertung und vor allem Entschlossenheit sowie den technischen Fehlern muss das Team aber arbeiten.

Als nächster Gegner empfängt der Stralsunder HV am kommenden Wochenenden die Barmbeker Jungs.

Fotos: @sonnenbergphotographyhamburg

Für Barmbek spielten:

  • Tor: Nagik, Siemer (1)
  • Feld: Janzen, T. Kaminski (3), Kühn, Geyer (7), Stapenhorst (1), Ramm, Eschweiler (2), J. Kaminski (3), Düsterhöft (5, davon 4/6 Siebenmeter), Litzenroth (1), Dede, Bruse (2), Matussek, Behncke (2)