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Auswärtssieg! Barmbek erobert Leipzig und klettert auf Platz 12

Im Rahmen eines Nachholspiels am Nikolaustag ist der HG Hamburg-Barmbek ein wichtiger Auswärtssieg in Sachsen gelungen. Gegen den bis dato punktlosen Tabellenletzten SC DHfK Leipzig 2 erkämpften sich die Barmbeker in einer turbulenten Partie einen verdienten 38:34-Erfolg (Halbzeit: 18:19 aus Barmbeker Sicht). Die Hamburger sicherten sich damit die Punkte 8 und 9 und springen vorübergehend auf den 12. Tabellenplatz.

Fehlstart und Aufholjagd in Durchgang Eins

Der Start in das Spiel gestaltete sich für Barmbek schwierig. Beide Mannschaften agierten zunächst mit quasi ohne Zugriff in der Abwehr, was zu einem offenen Spiel mit vielen Toren führte. Die HGHB fand in den ersten 19 Minuten jedoch „nicht in die Zweikämpfe“ und war „viel zu anfällig“. Eine Kombination aus eigenen Fehlern und verworfenen Siebenmetern wurde von den Hausherren gnadenlos bestraft, sodass Leipzig sich zwischenzeitlich mit vier Toren absetzen konnte. Doch die Mannschaft bewies Kampfgeist: Barmbek arbeitete sich bis zum Pausenpfiff Tor um Tor heran und ging mit lediglich einem Treffer Rückstand in die Kabine.

Torflut nach der Halbzeit: Der 12:3-Lauf entscheidet

Was dann folgte, war eine wahre Machtdemonstration der Barmbeker. Angetrieben von einer verbesserten Defensive und einem überragenden Henri Womelsdorf im Tor, der insgesamt 20 Paraden (darunter drei Siebenmeter) zeigte – eine „erstklassige“ Leistung – starteten die Hamburger einen unwiderstehlichen Lauf. In 16 starke Minuten nach der Pause gelang den Gästen ein fulminanter 12:3-Lauf, der das Spiel komplett drehte und die Barmbeker auf die Siegerspur brachte.

Leipzig versuchte, den Lauf mit zwei frühen Auszeiten in der zweiten Halbzeit zu stoppen, konnte den „Barmbek-Express“ jedoch nicht aufhalten. Ausschlaggebend waren in dieser Phase die konsequenten Ballgewinne in der Abwehr, die zu einfachen Toren führten. Gerade über den Tempogegenstoß und die Außenpositionen erzielte die HGHB Tor um Tor und nutzte ihre Chancen eiskalt aus.

Am Ende clever und abgezockt

In den letzten 10 Minuten versuchte Leipzig mit einer Umstellung auf Manndeckung noch einmal alles, was zu einem „vogelwilden Spiel“ führte und den Gastgebern beinahe die Aufholjagd ermöglichte. Am Ende jedoch zeigten sich die Barmbeker „abgezockt genug“, um die Führung zu verwalten und den 38:34-Auswärtssieg ungefährdet nach Hause zu bringen. Mit diesem Erfolg setzt die HG Hamburg-Barmbek ein wichtiges Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt und sichert sich im Nikolaus-Nachholspiel ein wertvolles Geschenk.