1. Herren muss gegen EHV Aue Lehrstunde hinnehmen
Die 1. Herren der HG Hamburg-Barmbek musste am vergangenen Spieltag in eigener Halle eine deutliche Niederlage gegen den EHV Aue hinnehmen. Trotz aller Bemühungen gelang es der HGHB nicht, die individuelle Klasse des Favoriten über die volle Distanz in den Griff zu bekommen.
Hohe Fehlerquote und 39 Gegentore
Der Spielverlauf war aus Barmbeker Sicht ernüchternd. Die Defensive fand kaum Zugriff, was die hohe Zahl von 39 Gegentoren belegt. Ein klares Statement aus dem Team: „Gegentore sind ohne Frage viel zu viel. Es gelang uns in keinem Moment des Spiels, die individuelle Klasse des EHV zu stoppen. Das können wir deutlich besser.“
Im Angriff haderte die Mannschaft ebenfalls. Mit lediglich 33 % Angriffseffektivität und vielen individuellen Fehlern machte man es den Gästen aus Sachsen zu leicht. Diese Fehler luden den EHV Aue immer wieder zu einfachen Tempogegenstößen ein, die konsequent genutzt wurden.
Positiv: Breite Torschützenliste
Ein Lichtblick war die mannschaftliche Beteiligung in der Offensive: Lediglich zwei Spieler konnten sich gestern nicht in die Torschützenliste eintragen, sonst trafen alle. Dies zeigt, dass das Trainerteam personell und taktisch viel versuchte, um das Spiel zu drehen. Dennoch reichte es gegen die dominante Leistung des EHV Aue nicht für einen Erfolg.
Tabellenplatz gehalten
Trotz der deutlichen Niederlage hat die HGHB Grund zur Entspannung im Tabellenkeller. Dank des jüngsten Auswärtssieges im Nachholspiel bleiben die 9 Punkte auf dem Konto. „Auch keiner kann uns nach dem 14. Spieltag überholen, wir bleiben Zwölfter“, heißt es aus der Mannschaft.
Die HG Hamburg-Barmbek muss die heutige Niederlage nun schnell abhaken und die Fehler analysieren, um in den kommenden Partien wieder die gewohnte Leistung abzurufen und die nötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

