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OHV Aurich vs. HG Hamburg-Barmbek 26:32 (13:14)

Barmbek nach Sieg in Aurich im Finale um den Klassenerhalt

Die HG Hamburg-Barmbek hat auch das Relegations-Rückspiel der ersten Runde gegen den OHV Aurich mit 32:26 (14:13) gewonnen und ist damit ins Finale um den Klassenerhalt in der 3. Liga eingezogen! Trotz der hohen 13-Tore-Führung aus dem Hinspiel ging die HGHB konzentriert in die Partie und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieger dieses Duells aufkommen. So führten die Hamburger schnell mit 3:1, aber der OHV blieb dran und drehte das Spiel auf 7:6. Doch Barmbek brachte sich mit drei Toren in Folge wieder mit 9:7 in Front und bis zur Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen, sodass die Seiten beim Stand von 14:13 für Barmbek gewechselt wurden. In der zweiten Hälfte blieb das Spiel bis zum 20:19 knapp, doch dann sorgte die HGHB mit neun Toren in Folge, die nur durch einen Treffer der Hausherren unterbrochen wurden, beim 28:21 für die Vorentscheidung. Die letzten Minuten verliefen dann ausgeglichen und am Ende stand ein verdienter 32:26-Auswärtssieg an der Anzeigetafel. Im Finale muss die HGHB nun am Samstag, 19. Mai, um 17.00 Uhr zunächst beim TV Gelnhausen antreten, bevor der 14. der Ost-Staffel am Pfingstmontag, 21. Mai, um 15.00 Uhr zum entscheidenden Rückspiel im MRG zu Gast ist.

Beim OHV Aurich trat die HGHB nach dem 34:21-Hinspielerfolg mit einem komfortablen Vorsprung von 13 Toren an, den es mindestens zu verteidigen galt. Aber Barmbek wollte jede Hoffnung der Hausherren auf ein Wunder im Keim ersticken und war von der ersten Minute an gut im Spiel. So legten die Gäste zunächst zwei Tore und nach fünf Minuten das 3:1 vor, doch der OHV kam schnell wieder zum Ausgleich und konnte das 4:6 beim 7:6 zur ersten eigenen Führung nach einer Viertelstunde drehen. In dieser Phase ließ die HGHB in der Defensive etwas zu viel zu und verlor im Angriff einige Bälle, was sich nach einer Auszeit der Hausherren beim Stand von 7:7 aber schnell wieder änderte. Die Abwehr packte energischer zu und im Angriff wurde mit mehr Druck und Tempo auf gute Chancen gespielt, sodass Barmbek sich erneut mit 9:7 in Front brachte. Von ihren Fans nach vorne gepeitscht versuchten die Auricher aber alles, um dieses Spiel zumindest zu gewinnen und nach dem 9:9-Ausgleich (20.) blieb die Partie weiter knapp. Die Hamburger legten nun zwar weiterhin ein bis zwei Tore vor, doch der OHV bleib dran und zur Pause stand es 14:13 für die Gäste.

In der zweiten Halbzeit drehte Aurich das Spiel zunächst auf 17:15 (35.), doch die HGHB ließ sich nicht abschütteln, kam wieder zum Ausgleich und egalisierte postwendend auch die nächsten beiden Treffer der Gastgeber. Das 20:19 in der 40. Minute war dann allerdings die letzte Führung des OHV. Barmbek stabilisierte seine Abwehr weiter, Florian Knust entschärfte zudem weiterhin viele Würfe und die so gewonnenen Bälle wurden über Gegenstöße oder geduldig herausgespielte Chancen zu Toren genutzt. So gelangen den Hamburger fünf Tore in Folge zum 24:20 (45.) und auch dem nächsten Treffer der Hausherren ließ Barmbek vier weitere Tore in Serie folgen, sodass die Partie spätestens zehn Minuten vor dem Ende beim 28:21 entschieden war. Die letzten zehn Minuten verliefen dann wieder ausgeglichen und am Ende durfte die HGHB über einen verdienten 32:26-Erfolg und den damit verbundenen Einzug ins Finale um den Klassenerhalt jubeln.

Im Finale muss die HGHB nun am kommenden Samstag, 19. Mai, um 17.00 Uhr zum Hinspiel beim TV Gelnhausen antreten. Das entscheidende Rückspiel findet dann zwei Tage später am Pfingstmontag, 21. Mai, um 15.00 Uhr in der Sporthalle des Margaretha-Rothe-Gymnasiums statt.

„Aurich versuchte noch einmal alles, aber wir sind konzentriert und geduldig geblieben. Taktisch haben wir clever gespielt, aber diese beiden Siege sind nichts wert, wenn wir gegen Gelnhausen nicht nachlegen. Wir haben jetzt zwei Endspiele vor der Brust, auf die wir uns sehr freuen und wollen unsere Chance natürlich nutzen!“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann.

Tor: Florian Knust (zwei gehaltene Siebenmeter), Gerald Dobratz

Feld: Dennis Tretow (6), Christoph Wischniewski (6), Rune Hanisch (6), Martin Laursen (5), Finn Maciejewski (4), Robin Morgner (2), Henning Mauer (1), Per-Jonas Becker (1), Timon Kaminski (1), Felix Charbatzadeh, Moritz Hesse