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Nächster Schritt in die Zukunft: Die HGHB gründet Trägerverein

Am vergangenen Montag, 19. März, hat die HG Hamburg-Barmbek einen weiteren Schritt in eine erfolgreiche Zukunft gemacht und einen neuen Trägerverein gegründet. Dieser Verein dient vor allem der Optimierung der Organisationsstruktur, macht die HGHB schneller und selbständiger handlungsfähig und reduziert Haftungsrisiken, wobei die bisherige gute Zusammenarbeit mit den drei Stammvereinen USC Paloma, SC Urania und HSV Barmbek-Uhlenhorst weiter intensiviert wird. Demnach ändert sich für die Mitglieder und vor allem die Handballer unter ihnen nichts, denn diese verbleiben in den drei Stammvereinen.

An der Struktur und den Formalitäten wurde schon seit längerem intensiv gearbeitet, sodass am Montag zunächst die Satzung einstimmig verabschiedet und im Anschluss der Aufsichtsrat ebenfalls einstimmig gewählt wurde. „Wir haben für unsere Handballgemeinschaft ein genau passendes Strukturmodell entwickelt, bei dem die aktiven Mitglieder in ihren Stammvereinen bleiben, wir die Steuerung der Arbeit aber über einen kleinen eigenständigen Trägerverein vornehmen. Dadurch können wir schneller und schlagkräftiger agieren als bisher und haben nun die Eigenverantwortlichkeit bei Vertragsgestaltungen, Sponsorengewinnung und Wirtschaftsplanung. Bei diesem Modell können wir aber gleichzeitig auch weiterhin auf die breite Unterstützung unserer drei Stammvereine setzen, was es zur idealen Konstruktion für uns macht“, so Andreas Brinckmann, der neugewählte Vorsitzende des Aufsichtsrats, zu den Vorteilen der Neustrukturierung. Als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender wurde Jürgen Hitsch, der sportliche Leiter der HGHB und schon seit der Gründung der ersten SG BU/Urania vor 34 Jahren für den Handball in Barmbek aktiv, von der Gründungsversammlung berufen. Zudem entsandten die drei Stammvereine in Dirk Rathke (USC Paloma), Andreas Weise (SC Urania) und Rainer Lilje (HSV Barmbek-Uhlenhorst) jeweils einen Vertreter in dieses Gremium. Komplettiert wird der siebenköpfige Aufsichtsrat durch zwei ehemalige Handballer, die der HGHB seit längerem freundschaftlich verbunden sind, aber dennoch auch eine gewisse Außensicht auf das Projekt mitbringen: Prof. Dr. Thorsten Gehrke, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der ENDO-Klinik, und der Rechtsanwalt Dr. Gernot Stenger, ein erfahrener Sportfachmann, der umfangreiche Erfahrungen aus der Präsidiumsarbeit beim FC St. Pauli und beim Hamburger Sportbund mitbringt. Darüber hinaus entsprechen der Vorstand und der Spielausschuss im Wesentlichen der bisherigen Struktur, sodass diese Personen ihre Arbeit wie gewohnt fortführen werden. „Mit dieser Neustrukturierung und Fachkompetenz in den Führungsgremien sind wir nun deutlich besser für die Zukunft aufgestellt als bisher“, betont Jürgen Hitsch, der ergänzt: „die Erfahrungen der laufenden Saison in der 3. Liga haben gezeigt, dass eine schrittweise Verbesserung der gesamten Organisation erforderlich ist, um sportlichen Erfolg zu haben. Und den wollen wir neben unseren 1. Herren für alle unsere Teams!“