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Mecklenburger Stiere Schwerin vs. HG Hamburg-Barmbek 27:24 (14:11)

Knappe Niederlage bei den Mecklenburger Stieren

Am Tag der Deutschen Einheit musste die HG Hamburg-Barmbek bei den Mecklenburger Stieren Schwerin antreten und sich nach einem guten Spiel mit 24:27 (11:14) geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Hausherren zunächst auf 10:5 ab. Die HGHB kam aber wieder auf 9:11 heran und lag zur Pause mit 11:14 zurück. In der zweiten Hälfte entwickelte sich erneut ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Barmbeker bis zum 20:20 auf Augenhöhe waren. In der Schlussphase unterliefen den Hamburgern allerdings ein paar Fehler zu viel und es fehlte etwas Cleverness, sodass die Stiere sich erneut absetzen und das Spiel am Ende mit 27:24 gewinnen konnten.

Bei den Mecklenburger Stieren musste die HG Hamburg-Barmbek weiterhin auf Robin Morgner und Rune Hanisch verzichten, kam aber gut in die Partie. Die Gastgeber erzielten zunächst die Führungen, die die Barmbeker aber postwendend ausglichen, sodass es nach zehn Minuten 5:5 stand. In der Folge wurden allerdings einige Chancen vergeben und über Gegenstöße bestraft, was auch daran lag, dass die Schiedsrichter oft sehr früh das von den Zuschauern geforderte Zeitspiel anzeigten. Da die Defensive zudem nicht energisch genug agierte, zogen die Stiere bis zur 19. Minute auf 10:5 davon. In der Folge konnten die Barmbeker ihre Abwehr etwas stabilisieren und ihre Chancen im Angriff besser nutzen, sodass sie beim 9:11 (22. Minute) wieder dran waren. Die Hausherren erhöhten zwar nochmal auf 14:10 (27.), doch bis zur Pause ließ der Aufsteiger nichts mehr zu und die Seiten wurden beim Stand von 14:11 gewechselt.

In der zweiten Halbzeit setzten sich die Stiere bis zur 33. Minute schnell auf 17:12 ab, doch die HGHB verkürzte durch Henning Mauer und Dennis Tretow auf 14:17 (37.). Auch nach dem 19:15 in der 39. Minute steckte Barmbek nicht auf und kam durch vier Treffer in Serie, drei davon durch Christoph Wischniewski, wieder zum 19:19-Ausgleich. In dieser Phase verpasste die HGHB in zweimaliger Überzahl die Chance, selbst in Führung zu gehen und musste die Hausherren in fünf torlosen Minuten von 20:20 (47.) auf 24:20 (52.) davonziehen lassen. Dieser Vorsprung konnte dann nicht mehr aufgeholt werden, da die Gastgeber ihre Chancen weiter nutzten und Barmbek ein paar Tormöglichkeiten vergab. Beim 27:22 (57.) war die Partie dann entschieden und der HGHB gelang es lediglich noch, bis zum 27:24-Endstand zu verkürzen. Am Ende war es erneut ein gutes Spiel gegen ein Top-Team, in dem den Barmbekern ein wenig Cleverness sowie das entscheidende Quäntchen Glück fehlten, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Mit bereits sieben Spielen hat die HGHB nun die meisten Partien in der Liga bestritten und am kommenden Wochenende spielfrei. Am Samstag, 14. Oktober, steht dann um 18.30 Uhr ein weiteres Auswärtsspiel beim Oranienburger HC an, bevor am Samstag, 21. Oktober, um 18.00 Uhr der DHK Flensborg in der Sporthalle Wandsbek zu Gast ist.

„Meine Mannschaft hat sich beim Favoriten sehr gut präsentiert, hatte aber auch Respekt vor der großen Kulisse. Schwerin ist extrem stark in der ersten und zweiten Welle. Verhindern konnten wir das Umschaltspiel der Stiere nicht ganz, aber es gelang uns oft, Schwerin ins gebundene Spiel zu zwingen und so zu Ballgewinnen zu kommen. Unsere Angriffe spielten wir lange aus, wobei mir zeitweise unser Tempowechselspiel fehlte. Beim Spielstand von 19:19 konnten wir in Überzahl leider nicht die Führung übernehmen.  Das war der Knackpunkt. Da waren wir nicht clever genug und haben Schwerin wieder stark gemacht. Die Stiere hatten dann die 1.400 Zuschauer hinter sich und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Schade, wir waren dran, aber für solche Kaliber wie Schwerin reicht es noch nicht ganz. Noch nicht!“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann nach der Partie.

Tor: Florian Knust (ein gehaltener Siebenmeter), Gerald Dobratz

Feld: Christoph Wischniewski (8/6), Dennis Tretow (7), Timon Kaminski (3), Henning Mauer (2), Arne Schneider (2), Timo Kretzschmar (1), Martin Laursen (1), Per-Jonas Becker, Moritz Hesse, Nico Dehling (n.e.), Tim Siebert (n.e.), Jonas Deelmann (n.e.)