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HSV Hannover vs. HG Hamburg-Barmbek 19:19 (8:13)

Barmbek teilt die Punkte beim HSV Hannover

Wie schon im Hinspiel hat die HG Hamburg-Barmbek auch im Rückspiel beim HSV Hannover einen Punkt geholt. Dabei kam die HGHB gut in die Partie und stellte über die gesamte Spielzeit eine sichere Defensive, sodass sich die Barmbeker über 4:1 bis auf 9:4 absetzten (19.), bevor der Rest des ersten Durchgangs ausgeglichen verlief und die Seiten beim Stand von 13:8 gewechselt wurden. In der zweiten Hälfte erhöhte die HGHB zunächst auf 15:9, doch in der Folge ließ die schon in der ersten Halbzeit mangelnde Chancenverwertung weiter nach und gleich acht Pfostentreffer taten ihr Übriges, um es dem HSV zu ermöglichen, eine Viertelstunde vor dem Ende wieder zum 16:16 auszugleichen. Auch die letzten 15 Minuten verliefen torarm, sodass Barmbek zwar immer einen Treffer vorlegte, es aber versäumte, weiter zu erhöhen. So glichen die Gastgeber stets aus und nachdem auch der letzte Angriff keinen Erfolg mehr brachte, stand am Ende ein 19:19-Unentschieden an der Anzeigetafel.

Beim HSV Hannover stellte die HG Hamburg-Barmbek von Beginn an und über die gesamte Spielzeit eine konsequente Abwehr, die dem Aufsteiger einen guten Start ermöglichte. Das 1:0 durch Dennis Tretow konnten die Gastgeber zwar noch ausgleichen, doch dann nutzte Barmbek die gewonnenen Bälle, um sich bis zur 9. Minute auf 4:1 abzusetzen. Auch in den nächsten zehn Minuten spielte die HGHB mit Tempo nach vorne und mit Geduld im Positionsangriff, sodass der Vorsprung bis zur 19. Minute auf 9:4 anwuchs. In der Folge schlichen sich allerdings einige Ungenauigkeiten im Abschluss ein und die Partie verlief ausgeglichen. Trotzdem hielten die Hamburger ihren Vorsprung bei vier bis sechs Toren und beim Stand von 13:8 ging es in die Kabinen. Allerdings hätte die Führung einen Treffer höher ausfallen müssen, nachdem die Schiedsrichter der HGHB beim letzten Freiwurf 2 Sekunden gewährten, die Dennis Tretow nach einem Pass zum Tor nutzte, doch das Kampfgericht verwehrte dem Treffer durch seinen quasi sofortigen Abpfiff nach dem Anpfiff die Anerkennung.

In der zweiten Hälfte konnte die HGHB zunächst auf 15:9 erhöhen, doch in der Folge wurden viel zu viele Chancen ausgelassen. Egal, ob freie Würfe ihr Ziel verfehlten, Hannovers Keeper parierten oder gleich acht Mal Pfosten oder Latte im Weg standen, der Ball wollte einfach nicht ins Tor. So gelang Barmbek in den nächsten 15 Minuten nur ein Treffer, was die Hausherren mit der Zeit auch gegen die gute Abwehr nutzten, um kontinuierlich zu verkürzen und eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff zum 16:16 auszugleichen. Erst jetzt war Christoph Wischniewski von der Linie wieder für sein Team erfolgreich, doch der Aufsteiger ließ weiterhin viele Möglichkeiten aus, um weiter zu erhöhen. So bekamen die Gastgeber genug Chancen, um stets wieder auszugleichen und auch die letzten zwölf Minuten verliefen ausgesprochen torarm, wobei beide Teams die Partie für sich hätten entscheiden können. Über 17:17 (53.) und 18:18 (57.) stand es demnach auch nach 58 Minuten 19:19-Unentschieden. Die HGHB konnte allerdings auch ihren letzten Angriff nicht erfolgreich abschließen, sodass der HSV innerhalb von vier Sekunden noch einen Wurf bekam, den Florian Knust entschärfte. Am Ende blieb es so beim 19:19, doch im Gegensatz zum Hinspiel war diese Punkteteilung sicher ein verlorener Zähler. Trotzdem kann dieser Punkt am Ende noch wichtig werden und über Klassenerhalt, Abstieg oder eine mögliche Relegation entscheiden.

Am kommenden Samstag, 14. April, erwartet die HGHB um 18.00 Uhr die drittplatzierten Mecklenburger Stiere zum nächsten Heimspiel in der Sporthalle des Margaretha-Rothe-Gymnasiums.

„Meine Mannschaft hat eine gute erste Halbzeit gespielt. Leider war unsere Abschlussquote in der zweiten Hälfte sehr schlecht, denn wir hatten genug Chancen, zwei Punkte zu holen. 19 Gegentore müssen für einen Auswärtssieg eigentlich reichen. Aber das Runde gehört in das Eckige und nicht an Pfosten und Latte“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann.

Tor: Florian Knust (ein gehaltener Siebenmeter), Gerald Dobratz

Feld: Dennis Tretow (5), Robin Morgner (4), Christoph Wischniewski (4/3), Henning Mauer (2), Timon Kaminski (1), Arne Schneider (1), Timo Kretzschmar (1), Finn Maciejewski (1) Per-Jonas Becker, Moritz Hesse, Rune Hanisch, Martin Laursen