Aktuell

HG Hamburg-Barmbek vs. TSV Burgdorf 2 29:30 (17:16)

Erneut knappe Niederlage für die HG Hamburg-Barmbek

Mit 29:30 (17:16) unterlag die HG Hamburg-Barmbek der TSV Burgdorf 2 und musste sich nun schon zum dritten Mal in dieser Saison mit nur einem Tor geschlagen geben. Die Partie verlief dabei fast über die gesamten 60 Minuten ausgeglichen und wurde in der ersten Hälfte vor allem von den Angriffsreihen dominiert. So konnte sich kein Team einen Vorteil verschaffen und über 7:6 (10. Minute) und 13:13 (20.) wurden die Seiten mit einer knappen 17:16-Führung für die HGHB gewechselt. Im zweiten Durchgang verschliefen die Hausherren dann die ersten zehn Minuten, was die TSV nutze, um sich bis zur 40. Minute mit 22:19 in Front zu bringen. Barmbek konnte sich allerdings wieder steigern und war nach 50 Minuten beim 25:26 wieder dran. Der Ausgleich gelang hingegen nicht, die Gäste erhöhten wieder auf drei Tore Vorsprung und trotz tollem Kampf reichte es für den Aufsteiger nur noch, um bis zum Schlusspfiff auf 29:30 zu verkürzen.

Gegen die TSV Burgdorf 2 musste die HGHB neben Dennis Tretow beruflich bedingt auch auf Florian Knust verzichten, zudem war Henning Mauer noch von einer Erkältung angeschlagen. Die Partie begann dann torreich und da die Abwehr auf beiden Seiten Probleme hatte, ihre Gegenspieler in den Griff zu bekommen, kamen beide Teams zu guten Torchancen und nutzten fast alle. So stand es schon nach fünf Minuten 3:3 und die Führungen wechselten ein ums andere Mal hin und her. Nach zehn Minuten lagen die Hausherren mit 7:6 in Front, bevor die TSV mit drei Treffern in Serie auf 9:7 vorbeizog (15.) und Barmbek zwei Minuten später wieder zum 10:10 ausglich. Im Angriff konnte sich die HGHB auch weiterhin gute Chancen herausspielen und nutzen, allerdings fehlte in der Defensive die nötige Abstimmung und Aggressivität, sodass Lennard Danielsen viele freie Würfe aufs Tor bekam nur wenige Chancen hatte, sich auszuzeichnen. So konnte sich kein Team einen entscheidenden Vorteil verschaffen und über 13:13 (20.) erzielte die HGHB mit dem Halbzeitpfiff die 17:16-Pausenführung.

In der zweiten Hälfte konnte Barmbek dann zunächst nicht an die Angriffsleistung des ersten Durchgangs anknüpfen und erzielte in den folgenden zehn Minuten nur zwei Treffer. Die Abwehr fand nun zwar etwas besseren Zugriff, trotzdem nutzten die Gäste diese Schwächephase, um sich bis auf 22:19 abzusetzen. In der Folge steigerte sich Aufsteiger aber und das Spiel verlief wieder ausgeglichen, sodass Barmbek den Rückstand bis zur 49. Minute bei drei Treffern hielt (23:26) und mit einem Doppelschlag zum 25:26 (50.) wieder dran war. Der Ausgleich sollte aber nicht gelingen, da die HGHB auch in Überzahl einige vermeidbare Tore kassierte und der Bundesliga-Nachwuchs aus Hannover nutzte die Fehler der Gastgeber, um wieder auf 29:26 zu erhöhen (56.). Barmbek gab sich aber noch nicht auf und kämpfte sich, von den Fans lautstark unterstützt, erneut bis auf 29:30 heran (59.). In den letzten zwei Minuten ließ Barmbek dann zwar nichts mehr zu, war allerdings selbst auch nicht mehr erfolgreich und versäumte es, den mit Sicherheit verdienten Ausgleich zu erzielen. Am Ende stand mit 29:30 die dritte denkbar knappe und unglückliche Ein-Tore-Niederlage der Saison an der Anzeigetafel.

Am kommenden Samstag, 16. Dezember, steht dann um 18.00 Uhr das letzte Spiel der Hinrunde und des Jahres gegen den HSV Hannover in der Sporthalle des Margaretha-Rothe-Gymnasiums an.

„Das war leider ganz bitter und teilweise auch unglücklich. Unsere Ausgangslage war aufgrund der personellen Ausfälle und der Erkältungswelle unter der Woche nicht gerade hoffnungsvoll, aber meine Mannschaft hat sich reingehängt und der Bundesligareserve aus Hannover Paroli geboten. Unsere Spielweise mussten wir der personellen Situation anpassen. Unsere gemeinsam erarbeitete Taktik ging auf, leider waren es heute wieder individuelle Fehler, gerade in der Defensive, die einen verdienten Punkt oder mehr zu Nichte machten. Durchhalteparolen sind nicht mein Ding. Auch die Ergebnisse der Konkurrenz und wie eng es da unten ist, interessiert mich nicht. Wir brauchen Punkte, aus die Maus! Das Team, das Team um das Team, die Fans und alle helfenden Hände haben jetzt einen Erfolg mehr als verdient. Also werden wir gegen den HSV Hannover wieder alles reinhängen, was geht und uns hoffentlich endlich belohnen“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann, der schon das nächste Spiel im Kopf hat.

Tor: Lennard Danielsen, Gerald Dobratz (ein gehaltener Siebenmeter)

Feld: Christoph Wischniewski (10/5), Martin Laursen (6), Timon Kaminski (4), Robin Morgner (2), Timo Kretzschmar (2), Tim Siebert (2), Per-Jonas Becker (1), Arne Schneider (1), Rune Hanisch (1), Henning Mauer, Moritz Hesse, Jonas Deelmann (n.e.)