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HG Hamburg-Barmbek vs. TSV Altenholz 25:35 (12:16)

Deutliche Niederlage gegen den amtierenden Meister

Die HG Hamburg-Barmbek unterlag dem TSV Altenholz am gestrigen Samstag mit 25:35 (12:16). Die Anfangsphase verlief dabei bis zum 6:7 nach zwölf Minuten ausgeglichen, dann unterliefen den Hausherren ein paar Fehler, die konsequent bestraft wurden und auch die Defensive bot den Gästen einige Lücken. So erhöhte der TSV auf 12:8, doch bis zur Pause blieb die HGHB dran und die Seiten wurden beim Stand von 12:16 gewechselt. Zu Beginn des zweiten Durchgangs verlor der Aufsteiger dann seinen Faden, fand im Angriff nicht mehr die richtigen Lösungen und kassierte einige Gegenstöße. Da auch die Abwehr keinen Zugriff mehr bekam, zog der Tabellenzweite schnell auf 22:13 davon (38. Minute) und sorgte für die Vorentscheidung. In der Folge kam der Aufsteiger zwar wieder etwas besser zurecht, verkürzte auf sieben Tore Rückstand und hielt diesen bei sieben bis neun Toren, musste sich am Ende aber verdient mit 25:35 geschlagen geben.

Gegen den TSV Altenholz fehlten der HGHB Dennis Tretow und Henning Mauer, doch auch so startete das Team gut in die Partie und konnte einen frühen 1:3-Rückstand (3.) bis zur achten Minute in eine 4:3-Führung drehen. Bis zum 6:7 (12.) verlief das Spiel ausgeglichen, bevor der Aufsteiger ein paar Fehler zu viel produzierte und teilweise zu früh abschloss. Da auch die Defensive ein paar Probleme gegen die druckvollen und konsequent ausgespielten Angriffe der Gäste hatte, zog Altenholz bis zur 20. Minute auf 12:8 davon. In der Folge fanden die Barmbeker allerdings wieder besser ins Spiel und gestalteten die Partie offen. So wechselten sich Tore auf beiden Seiten ab, der Rückstand blieb konstant bei drei bis vier Toren und es ging mit 12:16 in die Kabinen.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte verlor Barmbek seinen Faden dann komplett. Die Defensive agierte nicht konsequent genug gegen die starken Angriffe der Gäste und im Angriff fehlte der HGHB die Durchschlagskraft. So fand bis zur 38. Minute nur ein Barmbeker Wurf seinen Weg ins Tor, während viele Ballverluste per Gegenstoß bestraft wurden, der TSV sechs Mal erfolgreich war und sich so mit 22:13 in Front brachte. Auch nach vielen Wechseln fand an diesem Tag kaum ein Spieler der Gastgeber zu seiner Top-Leistung, die gegen den amtierenden Meister nötig gewesen wäre. Trotzdem gab der Aufsteiger weiterhin alles, konnte sich wieder etwas steigern und bis zur 49. Minute leicht auf 20:27 verkürzen. In der Schlussphase blieb der Rückstand dann relativ konstant bei sieben bis neun Toren, bevor der TSV mit dem Schlusspfiff den verdienten 25:35-Endstand herstellte. Am Ende hätte die Niederlage zwar sicherlich etwas knapper ausfallen können, aber auch so wird die HGHB diese schnell abhaken und kann nach dem Sieg gegen Braunschweig sowie den nun bereits absolvierten Spielen gegen den HSV und Altenholz mit dem Start in die Rückrunde zufrieden sein. Denn nun hat die HGHB zwei Wochen Zeit, um sich auf die nächste Partie bei Hannover-Burgwedel vorzubereiten, Finn Maciejewski weiter einzuspielen und auch Dennis Tretow wird nach seiner langen Verletzungspause ins Team zurückkehren, bevor die Rückrunde noch einmal richtig beginnt.

„Meine Glückwünsche an den TSV Altenholz. Das war heute eine Lehrstunde in Sachen Power und Effektivität. Wir haben gegen die Topmannschaften der Liga unter Wettkampfbedingungen einiges probieren dürfen. Das wird uns wieder einen Schritt weiter bringen, denn die beiden letzten Niederlagen sind weitere Entwicklungshelfer. Wir haben Dennis Tretow und Henning Mauer noch geschont, da beide angeschlagen sind. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Spiele gegen die Mannschaften, die mit uns um die Plätze über dem Strich kämpfen. Nur das macht Sinn und meine Mannschaft wird sich in den nächsten Spielen zerreißen, davon bin ich überzeugt“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann nach der Partie.

Tor: Florian Knust (zwei gehaltene Siebenmeter), Gerald Dobratz (ein gehaltener Siebenmeter)

Feld: Christoph Wischniewski (10/5), Per-Jonas Becker (4), Martin Laursen (4), Timon Kaminski (3), Rune Hanisch (2), Arne Schneider (1), Finn Maciejewski (1), Felix Charbatzadeh, Moritz Hesse, Robin Morgner, Timo Kretzschmar, Jacek Tomala (n.e.)