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HG Hamburg-Barmbek vs. OHV Aurich 34:21 (15:11)

Barmbek schlägt Aurich deutlich

Die HG Hamburg-Barmbek hat das Relegations-Hinspiel der ersten Runde gegen den OHV Aurich deutlich mit 34:21 (15:11) gewonnen und sich damit in eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Sonntag in Aurich gebracht. Der Beginn gehörte zwar den Gästen, die nach acht Minuten bereits mit 6:2 führten, doch nach einer Auszeit kam Barmbek immer besser ins Spiel. Die Abwehr stand nun sicherer und im Angriff wurde mit Geduld auf gute Chancen gespielt und diese genutzt. So glich die HGHB nach 20 Minuten zum 9:9 aus, ging beim 11:10 erstmals in Führung und setzte sich bis zur Pause bis auf 15:11 ab. Im zweiten Durchgang ließ die Defensive weiterhin wenig zu und auch im Angriff wurden immer wieder gute Lösungen gefunden. Dies hatte einen 10:2-Lauf zur Folge, mit dem Barmbek nach 45 Minuten mit 25:13 führte. Die Gäste verkürzten zwar nochmal auf 16:26, doch in den letzten Minuten baute die HGHB ihren Vorsprung über 30:17 zum verdienten 34:21-Endstand aus.

Gegen den OHV Aurich war die Sporthalle Wandsbek trotz des Feiertags gut besucht und die Zuschauer sorgten für eine tolle Stimmung, zu der sicher auch der Spielverlauf beitrug. Barmbek kam zunächst allerdings nicht gut ins Spiel, bekam in der Abwehr keinen Zugriff und spielte im Angriff ohne den nötigen Druck. Der OHV nutzte seine Chancen hingegen, sodass die Gäste nach acht Minuten bereits mit 6:2 führten und HGHB-Coach Holger Bockelmann zu einer Auszeit zwangen. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht und während die Defensive nun beherzter zupackte, die Gäste so an einfachen Würfen hinderte und es damit auch Florian Knust erleichterte, einige Paraden zu zeigen, wurde im Angriff mit Geduld und Druck auf gute Chancen gespielt. Da diese nun auch besser genutzt wurden, kam die HGHB nach 20 Minuten zum 9:9-Ausgleich und übernahm wenig später beim 11:10 erstmals die Führung. Dem 12:11-Anschlusstreffer ließen die Barmbeker bis zur Pause noch drei Treffer folgen, sodass die Seiten beim Stand von 15:11 gewechselt wurden.

In der zweiten Hälfte erhöhte Christoph Wischniewski mit zwei Toren auf 17:11, bevor Florian Knust das erste Mal hinter sich greifen musste. Mit drei weiteren Toren in Folge erhöhte die HGHB dann zunächst auf 20:12 (38.) und ließ dem nächsten Tor der Gäste erneut fünf Treffer in Serie folgen, sodass es eine Viertelstunde vor dem Ende 25:13 stand. Vor allem in dieser Phase ließ die Abwehr nur wenig zu und Florian Knust entschärfte, teilweise auch etwas glücklich mit dem Pfosten im Bunde, was noch auf sein Tor kam. Im Angriff fanden die Barmbeker zudem fast in jedem Angriff gute Lösungen und nutzten ihre Chancen konsequent, wohlwissend, dass am Ende jedes Tor entscheidend sein kann. Aber die Gäste gaben sich nicht auf, konnten aus einer offensiven Abwehr heraus ein paar Bälle gewinnen und zehn Minuten vor dem Schlusspfiff wieder auf 16:26 verkürzen. Doch die HGHB ließ sich davon nicht beeindrucken und erhöhte innerhalb von knapp drei Minuten wieder auf 30:17. Die letzten Minuten verliefen dann ausgeglichen und auf beiden Seiten fielen noch vier Tore, sodass am Ende ein 34:21-Erfolg an der Anzeigetafel stand, den sich die Hamburger dank einer guten Mannschaftsleistung verdient hatten.

Am kommenden Sonntag, 13. Mai, muss die HGHB nun um 17.00 Uhr zum Rückspiel in Aurich antreten.

„Wir haben gegen Aurich sehr konzentriert agiert. Die Deckung stand nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer kleinen taktischen Umstellung sehr gut und im Angriff haben wir geduldig gespielt. Einige Pfostentreffer der Auricher sollten uns aber auch mahnen, in Aurich von Beginn an wieder hellwach und ambitioniert auf der Platte zu stehen. Wir freuen uns auf eine tolle Halle und ein lautstarkes Publikum in Aurich“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann.

Tor: Florian Knust (ein gehaltener Siebenmeter), Gerald Dobratz, Lennard Danielsen

Feld: Christoph Wischniewski (7), Robin Morgner (6), Rune Hanisch (4), Timon Kaminski (3), Finn Maciejewski (3), Martin Laursen (3), Henning Mauer (2), Dennis Tretow (2), Per-Jonas Becker (2), Timo Kretzschmar (2), Felix Charbatzadeh