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HG Hamburg-Barmbek vs. HF Springe 26:31 (12:13)

HG Hamburg-Barmbek unterliegt Springe trotz guter Leistung

Die HG Hamburg-Barmbek konnte gegen die Handballfreunde Springe über weite Strecken der Partie erneut gut mithalten, musste sich am Ende aber mit 26:31 (12:13) geschlagen geben. Dabei verlief der Beginn zunächst ausgeglichen (4:4,14. Minute), bevor die Gäste einige Nachlässigkeiten der HGHB in der Abwehr und Fehler im Angriff nutzten, um bis zur 20. Minute auf 10:6 davonzuziehen. Doch Barmbek kämpfte sich zurück, war beim 11:12 (26.) wieder dran und mit 12:13 ging es in die Kabinen. Im zweiten Durchgang folgte eine Schwächephase der Hausherren, sodass die Handballfreunde nach 42 Minuten mit 20:14 in Front lagen. Barmbek gab sich aber nicht auf und verkürzte von den zahlreichen Zuschauern lautstark unterstützt wieder auf 24:26 (54.). Mit zwei weiteren Toren sorgten die starken Gäste dann aber für die Vorentscheidung und gewannen am Ende verdient mit 31:26.

Gegen die Handballfreunde Springe spielte die HG Hamburg-Barmbek erstmals in ihrem wirklichen Zuhause, dem Margaretha-Rothe-Gymnasium, das mit 350 Zuschauern fast ausverkauft war. Dementsprechend gut war die Stimmung in der Halle und auch das Spiel trug seinen Teil dazu bei. Nach leichten Startschwierigkeiten legten die Gäste zunächst zwei Tore vor, doch die HGHB fand gegen den Favoriten schnell ins Spiel und glich nach zehn Minuten zum 3:3 aus. Nach dem 4:4 (14.) packten die Hausherren in der Abwehr allerdings nicht energisch genug zu und schlossen im Angriff teilweise zu früh und ohne Erfolg ab, was die Handballfreunde konsequent bestraften und sich bis zur 20. Minute mit 10:6 in Front brachten. In der Folge konnte sich die HGHB dann vorne und hinten wieder steigern und da Florian Knust zudem einige gute Paraden zeigte, bis zur 26. Minute auf 11:12 verkürzen. Die Seiten wurden dann beim Stand von 12:13 gewechselt, wobei mit etwas mehr Effektivität und ohne zwei vergebene Siebenmeter sogar noch mehr drin gewesen wäre.

Im zweiten Durchgang waren zunächst beide Teams zweimal erfolgreich (14:15, 35.), bevor den Hausherren gut sieben Minuten lang kein Treffer gelang und die Gäste auf 20:14 davonzogen (42.). Die HGHB gab sich aber noch lange nicht geschlagen und konnte sich im Angriff wieder gute Chancen herausspielen. Da diese nun auch besser genutzt wurden, verliefen die nächsten Minuten ausgeglichen und es blieb bei fünf bis sechs Toren Rückstand (20:26, 50.). Auch die Zuschauer hatten ihr Team zu Recht noch nicht abgeschrieben und gaben noch einmal alles. Und auch auf dem Feld legten die Barmbeker noch einmal zu, stabilisierten ihre Abwehr und kamen zu einigen Ballgewinnen. So gelangen den Gastgebern vier Tore in Folge und nach 54. Minuten war beim 24:26 wieder alles möglich. Doch die Gäste nutzten nun ihre individuelle Klasse, um mit zwei weiteren Toren für die Vorentscheidung zu sorgen und mit einer offensiven Abwehr reichte es für Barmbek nur noch, um auf 26:29 zu verkürzen. Schnelle Abschlüsse im Angriff waren dann nicht mehr von Erfolg gekrönt, sodass Springe noch zu zwei Gegenstößen kam und damit den am Ende verdienten 31:26-Endstand herstellte.

„Meine Mannschaft hat heute gegen den Favoriten aus Springe gekämpft, gerackert und alles gegeben. Warum wir uns immer unsere ominösen schwachen zehn Minuten nehmen, ist wieder mal die entscheidende Frage. In dieser Liga ist das leider oft spielentscheidend. Der Sieg der Springer war aber absolut verdient. Schade, dass wir nach dem 24:26 durch eine falsche Entscheidung in der Deckung das  24:27 bekamen, denn Springe war zu diesem Zeitpunkt angeschlagen. Dann öffneten wir die Abwehr, aber Springe spielte das clever herunter. Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, um uns auf das Hannover-Heim-Doppel gegen Burgdorf 2 und den HSV Hannover vorzubereiten“, blickt HGHB-Coach Holger Bockelmann schon wieder voraus.

Tor: Florian Knust (ein gehaltener Siebenmeter), Gerald Dobratz

Feld: Christoph Wischniewski (5), Timon Kaminski (5), Robin Morgner (4), Arne Schneider (4/2), Timo Kretzschmar (3), Henning Mauer (2), Martin Laursen (2), Per-Jonas Becker (1), Moritz Hesse, Tim Siebert, Rune Hanisch, Felix Charbatzadeh (n.e.), Jacek Tomala (n.e.)