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HG Hamburg-Barmbek vs. 1. VfL Potsdam 32:26 (19:12)

Barmbek nach Sieg gegen Potsdam auf Relegationsplatz

Mit einem verdienten 32:26 (19:12)-Erfolg gegen den 1. VfL Potsdam hat die HG Hamburg-Barmbek die rote Laterne an den VfL Fredenbeck abgegeben und belegt nun den Relegationsplatz 14. Nach einer ausgeglichenen und torreichen Anfangsphase (8:6, 10. Minute; 11:9, 20.) stabilisierte die HGHB ihre Abwehr und setzte sich bis zur Pause bis auf 19:12 ab. In der zweiten Hälfte hatte Barmbek dann zunächst leichte Probleme gegen die offensive Abwehr der Gäste, die wieder bis auf 22:18 verkürzten, bevor die Hausherren die richtigen Lösungen fanden und erneut auf 26:18 erhöhten. Die letzte Viertelstunde verlief dann ausgeglichen, sodass der Barmbeker Vorsprung bei fünf bis sieben Toren blieb und am Ende ein ungefährdeter 32:26-Heimsieg an der Anzeigetafel stand.

Gegen den 1. VfL Potsdam kam die HG Hamburg-Barmbek in der Offensive gut in die Partie, fand in der Abwehr zunächst allerdings nicht den nötigen Zugriff. So kamen beide Teams zu vielen Toren und nach fünf Minuten stand es bereits 4:4. Auch in den nächsten Minuten bestimmten die Angriffsreihen beider Mannschaften das Geschehen, sodass es nach acht Minuten 6:6 stand, bevor Barmbek sich mit zwei Toren in Folge leicht auf 8:6 absetzen konnte. Den Gästen gelang kurz danach der erneute Ausgleich, doch die HGHB steigerte sich nun in der Abwehr und erspielte sich weiterhin gute Chancen, die zur 13:10-Führung nach 23 Minuten führten. Vier weitere Tore in Folge ließen den Vorsprung bis zur 28. Minute auf 17:10 anwachsen und nach zwei weiteren Treffern auf beiden Seiten ging es mit 19:12 für die Hausherren in die Kabine.

Im zweiten Durchgang stellte der VfL seine Abwehr auf eine offensive 5:1 um, mit der die HGHB zunächst ihre Probleme hatte. Bis zum 21:14 (34.) konnte Barmbek seinen Vorsprung zwar halten, doch in der Folge kamen die Gäste wieder bis auf 18:22 (38.) heran und zwangen HGHB-Coach Holger Bockelmann zu einer Auszeit. Diese sollte ihre Wirkung nicht verfehlen und während die Abwehr sich erneut steigerte und Keeper Florian Knust viele gute Paraden zeigte, fanden die Gastgeber auch im Angriff wieder bessere Lösungen. Mit vier Toren in Serie zum 26:18 nach 45. Minuten gelang Barmbek dann die Vorentscheidung, bevor die letzte Viertelstunde erneut ausgeglichen verlief. Nach dem 27:20 (48.) verkürzte Potsdam zwar nochmal auf 27:22, doch die HGHB ließ sich nicht mehr in Gefahr bringen und hielt ihren Vorsprung bei fünf bis sieben Toren. Über 30:24 (55.) stand am Ende nach einer guten Mannschaftsleistung ein verdientes 32:26 an der Anzeigetafel, mit dem die HGHB auf den Relegationsplatz 14 geklettert ist. Sollte dem VfL Fredenbeck am kommenden Wochenende keine Überraschung gegen den Meister HSV Hamburg gelingen, hat Barmbek Platz 14 sicher. Im Falle des möglichen Punktabzugs für den HC Empor Rostock würde die HGHB die Klasse sogar direkt halten, sofern sie vor Fredenbeck bleibt.

„Das war heute eine super Leistung von der gesamten Mannschaft, die nochmal gezeigt hat, wozu wir in der Lage sind. Die Abwehr stand sicher, im Angriff haben wir geduldig auf unsere Chancen gespielt und uns auch nicht aus der Ruhe bringen lassen, als Potsdam am Anfang der zweiten Hälfte noch einmal verkürzt hat. Sollte es das letzte Heimspiel der Saison gewesen sein, war es mit Sicherheit ein würdiger Abschluss. Nächste Woche werden wir aber auch bei der TSV Burgdorf 2 noch einmal alles geben, um uns für die Relegation nicht auf andere verlassen zu müssen, oder im Falle eines Punktabzugs für Rostock die Liga aus eigener Kraft direkt zu halten“, so Co-Trainer Jörn Kammler.

Tor: Florian Knust, Gerald Dobratz

Feld: Dennis Tretow (6), Timon Kaminski (6), Robin Morgner (5), Per-Jonas Becker (4), Christoph Wischniewski (4/1), Moritz Hesse (2), Timo Kretzschmar (2), Henning Mauer (1), Felix Charbatzadeh (1/1), Martin Laursen (1), Rune Hanisch, Finn Maciejewski