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HG Hamburg-Barmbek reist zum HC Empor Rostock

Aufsteiger gegen Absteiger. Dieses Duell erwartet die HG Hamburg-Barmbek am kommenden Sonntag, 29. Oktober, um 16.30 Uhr beim HC Empor Rostock in der OSPA Arena. Doch so klar, wie sich diese Konstellation anhört, wird das Spiel nicht werden, treffen doch zwei direkte Tabellennachbarn aufeinander. Rostock stieg in der letzten Saison mit 10:66 Punkten als Letzter aus der zweiten Bundesliga ab und belegt momentan mit 6:10 Punkten den elften Platz direkt vor den Barmbekern, die eine Niederlage mehr hinnehmen mussten. Die Gastgeber starteten perfekt in die Spielzeit und gewannen ihre ersten drei Spiele gegen den VfL Fredenbeck (23:22), den Oranienburger HC (22:19) und den DHK Flensborg (27:25). Seitdem wartet die Mannschaft von Till Wiechers allerdings auf das nächste Erfolgserlebnis und musste sich fünfmal in Folge dem HSV Hannover (27:30), dem MTV Braunschweig (25:31), dem HSV Hamburg (25:31) sowie dem TSV Altenholz (24:28) und der SG Flensburg-Handewitt 2 (29:31) geschlagen geben. Das lässt den Druck auf den Absteiger wachsen, was die Aufgabe für Barmbek sicher nicht einfacher macht. Ebenso wie das Fehlen von Dennis Tretow, der mit einem Riss des Außenbandes und der Kapsel im rechten Daumen mindestens bis zum Ende der Hinrunde ausfallen wird. Aber es zeigt auch, dass mit einer guten Leistung in Rostock etwas zu holen ist. Dafür muss die HGHB vor allem die einfachen Fehler vom letzten Wochenende abstellen und im Angriff noch ein paar mehr der herausgespielten Chancen nutzen. Zudem sollte die Abwehr von Beginn an konsequent stehen, sich gut auf das taktische Mittel des siebten Feldspielers einstellen und so vor allem die Haupttorschützen Andre Meuser (RR/43 Tore), Julius Porath (RA/39), Robin Breitenfeld (RL/29) und Michael Höwt (LA/25) in den Griff bekommen. Wenn daraus auch ein paar mehr einfache Tore über Gegenstöße gelingen, hat Barmbek erneut gute Chancen, etwas Zählbares mit nach Hamburg zu nehmen.

„In Rostock wartet wieder eine volle Halle und ein junges Team auf uns, das taktisch oft mit dem siebten Feldspieler und sehr offensiv in der Deckung agiert. Das spielen die Jungs um meinen Trainerkollegen Till Wiechers sehr gut, aber sie stehen im erfolgsverwöhnten Rostock schon mächtig unter Druck und müssen punkten. In Rostock sind taktische Disziplin, Geduld und clever Spielen die Schlüssel zum Erfolg“, blickt Trainer Holger Bockelmann auf das Spiel voraus.