Aktuell

HG Hamburg-Barmbek erwartet den VfL Fredenbeck und hohen Besuch

Am kommenden Samstag, 17. Februar, erwartet die HG Hamburg-Barmbek um 18.00 Uhr den VfL Fredenbeck zum letzten Heimspiel in der Sporthalle Wandsbek in dieser Saison. Und hohen Besuch, denn Hamburgs zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank, wird die Barmbeker bei dieser Partie zusammen mit einigen ihrer Parteikollegen unterstützen.  Der VfL Fredenbeck belegt momentan mit 13:25 Punkten und 476:542 Toren den elften Platz und konnte sich nach einem missglückten Saisonstart im Laufe der Saison deutlich steigern. Bis zum sechsten Spieltag holte die Mannschaft von Trainer Steffen Birkner nur einen Zähler gegen die SG Flensburg-Handewitt 2, konnte in der Folge aber gleich fünf der nächsten sechs Partien gegen Burgwedel, Burgdorf 2, Braunschweig, Oranienburg und Flensborg gewinnen und sich so vom letzten Platz auf einen Rang im Mittelfeld vorschieben. Die folgenden fünf Spiele gingen hingegen wieder verloren, bevor vor zwei Wochen ein nicht unbedingt erwarteter 27:24-Erfolg bei den Handballfreunden Springe gelang. Am letzten Wochenende unterlag man der SG Flensburg-Handewitt 2 mit 23:26 und so scheint auch der VfL zwei verschiedene Gesichter zu zeigen. Das Hinspiel konnte die HGHB mit 29:19 zwar deutlich für sich entscheiden, wird sich von diesem Ergebnis aber sicher nicht täuschen lassen. Denn Fredenbeck wird auf die Revanche brennen, um sich mit einem Erfolg bis auf fünf Punkte von den Barmbekern abzusetzen. Das will der Aufsteiger natürlich verhindern und den Abstand mit einem Sieg seinerseits auf einen Punkt verkürzen. Dazu wird eine geschlossene starke Mannschaftsleistung nötig sein, wofür das Hinspiel wiederum als Vorlage dienen kann, wo Barmbek eine starke Defensive stellte, sich im Angriff geduldig gute Chance erspielte und diese konsequent nutzte. Gerade das wird neben ein paar einfachen Toren über Gegenstöße auch am Samstag der Schlüssel zum Erfolg sein, wenn die Abwehr zu ihrer gewohnten Stärke findet. Dabei muss vor allem auf die schnellen Außen Jürgen Steinscherer (LA/118 Tore) und Jonas Buhrfeind (RA/38) sowie den Rückraum um Lars Kratzenberg (78), Maciek Tluczynski (33), Ole Richter (28) und Jonas Rohde (24) und das Zusammenspiel mit Kreisläufer Fabian Schulte-Berthold (52) geachtet werden. Wenn das gelingt, kann sich die HGHB für diese Saison sicher mit einem Sieg aus der Sporthalle Wandsbek verabschieden!

„Unser Hinspielsieg in Fredenbeck ist heute nur so viel wert wie die Zeitung von gestern. Wir mussten die wirklich unnötige Niederlage in Burgwedel erstmal verdauen und haben uns in der Trainingswoche zusammengesetzt, um uns auf die letzten zehn Spiele der Saison einzuschwören. Wir wollen unbedingt punkten um einen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Das wird ein Kampf auf Biegen und Brechen. Das sollte jedem klar sein. Natürlich lastet dieser Druck nun auf uns und den wegzudiskutieren wäre unglaubwürdig. Ab Samstag gibt es kein Lamentieren mehr! Jetzt heißt es Volldampf voraus, sich reinhauen und alles geben, um in den letzten zehn Spielen zu punkten“, so Barmbeks Trainer Holger Bockelmann vor der Partie.