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HG Hamburg-Barmbek beim VfL Potsdam gefordert

Am kommenden Samstag, 11. November, muss die HG Hamburg-Barmbek um 19.00 Uhr beim 1. VfL Potsdam in der MBS ARENA zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde antreten. Dabei treffen die Barmbeker auf einen widererstarkten VfL, der am letzten Wochenende die Handballfreunde Springe deutlich mit 34:27 bezwingen konnte. Dass das Team von Daniel Deutsch mit 5:15 Punkten momentan trotzdem den letzten Tabellenplatz belegt, ist dem etwas misslungenen Saisonstart geschuldet: In den ersten sieben Spielen gelang den Potsdamern mit einem 34:34-Unentschieden bei Vorjahres-Meister TSV Altenholz lediglich ein ‚Achtungs-Erfolg‘, während die Partien gegen den Oranienburger HC (24:32), den DHK Flensborg (24:25), den MTV Braunschweig (28:31), den HSV Hamburg (21:30), die TSV Burgdorf 2 (24:30) und die SG Flensburg-Handewitt 2 (26:29) allesamt verloren gingen, bevor der erste Saisonsieg beim VfL Fredenbeck (29:25) gefeiert werden konnte. Nach der 22:26-Niederlage bei den Mecklenburger Stieren und dem Sieg gegen Springe, wird der VfL mit breiter Brust auflaufen und versuchen, den positiven Schwung mit ins nächste Spiel gegen den HGHB zu nehmen. Dabei zählen die Brandenburger vor allem auf ihren Haupttorschützen, Spielmacher Yannik Münchberger, der bisher 69 Treffer erzielte und sein Zusammenspiel mit Kreisläufer Christian Schwarz (37 Tore). Aber auch andere Akteure, wie den zweiten Mittelmann Matti Spengler (32), Jan Piske (RR/21), Paul Weyhrauch (RL/18) oder Robin Huntz (LA/18) gilt es für die HGHB in den Griff zu bekommen. Zudem konnte sich der VfL kurzfristig noch mit Kreisläufer Rolando Urios Gonzales, dem Sohn der spanischen Handball-Legende, vom Kooperationspartner Füchse Berlin verstärken. Um bei einem direkten Konkurrenten den nächsten Auswärts-Erfolg zu feiern, wird es für Barmbek darauf ankommen, mit einer sicheren Defensive vor allem die Potsdamer Spielmacher nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Zudem sollten die technischen Fehler minimiert und mit viel Geduld auf gute Chancen gespielt werden. Wenn diese dann auch genutzt werden, ist für die HGHB mit Sicherheit auch in Potsdam etwas zu holen.

„Am Samstag erwartet uns eine junge, begeisterungsfähige  und schnell spielende Mannschaft um Routinier Christian Schwarz, die am letzten Wochenende in beeindruckender Weise den Meisterschaftsmitfavoriten Springe geschlagen hat. Nach dem für Potsdamer Verhältnisse holprigen Saisonstart hat sich die Mannschaft nach Aussagen der Presse endlich gefangen und die große Kulisse in der MBS Arena steht voll hinter ihrem Team.  Nach dem glorreichen Sieg über Springe muss am Samstag für die Potsdamer aber ein weiterer Sieg her und so gehen die Jungs von meinem Trainerkollegen Deutsch auch als Favorit ins Spiel. Wir fahren mit  viel Vorfreude nach Potsdam, haben uns natürlich akribisch auf die Spielweise der Potsdamer vorbereitet und wollen, wie auswärts immer, die volle Halle genießen und schauen mal, was am Ende auf der Anzeigetafel steht“, blickt Trainer Holger Bockelmann auf das Spiel voraus.