Aktuell

HG Hamburg-Barmbek beim Oranienburger HC gefordert

Am kommenden Samstag, 14. Oktober, steht für die HG Hamburg-Barmbek das dritte Auswärtsspiel in Folge beim Oranienburger HC an. Anpfiff ist um 18.30 Uhr in der MBS-Arena. Für die HGHB sind die Vorzeichen allerdings nicht optimal: Neben den weiterhin verletzten Robin Morgner und Rune Hanisch, die am Wochenende noch nicht wieder spielen können, meldeten sich zu Beginn der Woche auch noch einige Spieler sowie Trainer Holger Bockelmann krank ab. Da weitere Spieler zudem beruflich verhindert waren, konnte nur eingeschränkt mit acht Mann trainiert werden. „Wir hoffen, dass sich die personelle Situation bis zum Abschlusstraining oder spätestens zum Spiel am Samstag wieder etwas entspannt hat“, so Co-Trainer Jörn Kammler. Aber egal mit welcher Mannschaft, die HGHB wird versuchen, gegen ein weiteres Top-Team eine gute Leistung abzurufen und im Idealfall Punkte mit nach Hamburg zu nehmen. Diese Aufgabe wird gegen den OHC allerdings nicht einfach. Die Mannschaft von Christian Pahl holte bisher 9:5 Punkte und belegt damit zurzeit den vierten Platz. Dabei wurden die Punkte mit den Mecklenburger Stieren (20:20) geteilt und man musste sich nur dem HC Empor Rostock (19:22) sowie am letzten Wochenende den Handballfreunden Springe (22:30) geschlagen geben. Gegen den VfL Potsdam (32:24), TSV Burgdorf 2 (23:21), HSV Hannover (27:25) und den DHK Flensborg (30:21) konnten die Spiele hingegen gewonnen werden. Diese Ergebnisse zeigen, dass der OHC über eine sichere Defensive mit guten Keepern verfügt, weshalb die Barmbeker gut beraten sind, geduldig auf gute Chancen zu spielen und diese konsequent zu nutzen. Zudem wird eine schnelle Rückzugsbewegung nötig sein, um einfache Tore über den Gegenstoß, vor allem von Haupttorschütze und dem führenden in der Torschützenliste, Linksaußen Dennis Schmöker (46 Tore), zu verhindern. Aber auch im Positionsangriff muss die Abwehr geschlossen stehen und den Rückraum und Akteure wie Nils Müller (RA/26), David Sauß (RL/21) sowie die Mittelachse um Per-Oke Kohnagel (RM/16) und Robert Herz (KM/15) in den Griff zu bekommen. Mit einer ähnlich guten Leistung wie in Schwerin sowie etwas mehr Cleverness und dem nötigen Quäntchen Glück, hat Barmbek aber sicherlich die Möglichkeit, gut mitzuhalten und am Ende vielleicht sogar für eine Überraschung zu sorgen.

„Oranienburg ist erneut ein Gegner, der über eine große Fangemeinde verfügt und die Heimspiele in der Arena zum Erlebnis werden lässt. Aber genau diese Atmosphäre ist es doch, die reizt und weshalb es Spaß macht, dort Handball zu spielen. Nach unserem guten und taktisch geprägten Spiel in Schwerin werden wir auch am Wochenende schon alleine wegen der fehlenden Wechselmöglichkeiten keinen ‚Hurrahandball‘ spielen, um auch den heimstarken Oranienburgern möglichst nicht ins offene Messer zu laufen. Oranienburg ist uns physisch überlegen und die kompromisslose 6:0-Abwehr hat schon so manchen Gegner vor schwerste und manchmal unlösbare Aufgaben gestellt. Unser Lazarett hat sich leider noch nicht gelichtet, mal sehen, was unser Physioteam bis Samstag noch hinbekommt. Trotzdem werden wir eine schlagkräftige Truppe stellen und versuchen, Oranienburg zu fordern. Wir freuen uns auf das Spiel und schauen mal, was im Brandenburgischen an diesem Samstag so geht “, so HGHB-Coach Holger Bockelmann vor der Partie.