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HG Hamburg-Barmbek am Feiertag bei den Mecklenburger Stieren Schwerin im Einsatz

Während viele den Feiertag zur Deutschen Einheit in Ruhe verbringen werden, macht sich die HGHB um 11.30 Uhr auf den Weg nach Schwerin, wo um 16.00 Uhr das nächste Auswärtsspiel bei den Mecklenburger Stieren in der Sport- und Kongresshalle ansteht. Natürlich sind die Gastgeber der klare Favorit, aber mit einer ähnlich guten Leistung wie am Wochenende wollen die Barmbeker sehen, was sie am Ende ausrichten können.

Nur drei Tage nach dem souveränen Auswärtserfolg beim VfL Fredenbeck ist die HG Hamburg-Barmbek am Dienstag, 3. Oktober, um 16.00 Uhr erneut in der Fremde bei den Mecklenburger Stieren Schwerin gefordert. Zurzeit belegt die Mannschaft von Dirk Schimmler den neunten Platz, hat allerdings auch erst vier Spiele bestritten und dabei mit 105:97 Toren 5:3 Punkte geholt. Beim TSV Altenholz unterlagen die Stiere mit 32:36, konnten beim VfL Fredenbeck mit 30:19 gewinnen und die Handballfreunde Springe zuhause mit 23:22 bezwingen, wobei ein 10:19 Rückstand in den letzten 20 Minuten noch in einen Sieg gedreht wurde. Am letzten Wochenende wurden die Punkte beim Oranienburger HC mit 20:20 geteilt und die bisherigen Ergebnisse sprechen damit für eine sichere Defensive. Gegen die wird die HGHB wieder mit Geduld auf gute Chancen spielen müssen, um zum Erfolg zu kommen und wenig Tore über den Gegenstoß einzufangen. Dazu wird auch eine gute Rückzugsbewegung nötig sein, ebenso wie eine solide Abwehr, die die Haupttorschützen in den Griff bekommt. Bisher waren die Stiere vor allem über die rechte Seite gefährlich, wo Rechtsaußen Bevan Calvert die interne Rangliste mit 29 Treffern vor Jan Groller (RR/14 Tore) und Marko Curcic (RR/10) sowie Mittelmann Mathias Mark (10) anführt. Doch auch die weiteren Akteure dürfen nicht vernachlässigt werden, wenn am Ende etwas Zählbares herausspringen soll.

„Das Spiel gegen die Mecklenburger Stiere aus Schwerin wird wieder ein Erlebnis und eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Schwerin ist ein ganz heißer Kandidat auf die oberen Plätze in dieser starken Liga. Was die Mannschaft um Coach Dirk Schimmler leisten kann,  hat sie mit dem Sieg gegen den Meisterschaftsmitfavoriten Springe nach einem Neun-Tore-Rückstand eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch, wenn wir wieder einmal der krasse Außenseiter sind, lebt man als Handballer für solche Spiele vor großer Kulisse in einer Halle, die Handballgeschichte geschrieben hat. Und das am Tag der deutschen Einheit, mehr geht nicht. Wir freuen uns auf das Spiel. “, so Barmbeks Trainer Holger Bockelmann mit Blick auf die schwere Aufgabe.