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Barmbek erwartet die Mecklenburger Stiere Schwerin

Am kommenden Samstag, 14. April, erwartet die HG Hamburg-Barmbek um 18.00 Uhr die Mecklenburger Stiere Schwerin zum vorletzten Heimspiel der Saison in der Sporthalle des Margaretha-Rothe-Gymnasiums. Die Mannschaft von Trainer Mannhard Bech belegt momentan mit 32:16 Punkten den dritten Platz hinter dem HSV Hamburg und dem TSV Altenholz sowie einen Zähler vor den Handballfreunden Springe. Damit geht es für die Stiere in den verbleibenden Spielen ‚nur‘ noch darum, ob sie am Ende Dritter oder Vierter werden, denn die TSV Burgdorf 2 sowie der HSV Hannover haben mit jeweils sechs Punkten Rückstand wohl nur noch theoretische Chancen, ihnen diese Ränge streitig zu machen. Nach dem Sieg des TSV Altenholz beim HSV Hamburg am vierten Spieltag, waren die Stiere Mitte März erst das zweite Team in dieser Saison, dass dem designierten Aufsteiger beide Punkte abnehmen konnte. Allerdings holten die Schweriner aus den letzten beiden Partien nur einen Punkt und unterlagen zuhause dem MTV Braunschweig mit 26:28 und spielten gegen Handball Hannover-Burgwedel mit 29:29 unentschieden. Das sowie das Hinspiel, das die HGHB relativ knapp mit 24:27 verlor, zeigt, dass für den Aufsteiger auch gegen dieses Top-Team etwas drin sein kann. Allerdings wird das eine extrem schwere Aufgabe, bei der die Abwehr, bisher übrigens die acht-beste der Liga, einmal mehr ihre Stärke zeigen muss, um die Akteure der Stiere nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dabei gilt es vor allem, Mittelmann Mathias Mark Pedersen, den mit 184 Treffern Führenden der Torschützenliste, in den Griff zu bekommen. Die weiteren Toren verteilen sich dann mit großem Abstand recht gleichmäßig auf den Rest des Teams, wobei Bevan Calvert (RA/RR 90 Tore) und Rückraumrechts Marko Curcic (83) wiederum schon etwas Abstand zu Linksaußen Christian Zufelde (56) und Rückraumlinks Theodoros Evangelidis (55) sowie Magnus Aust und Tobas Grämke (beide 45) haben. Der Schlüssel zum Erfolg wird für Barmbek aber im Angriff liegen. Genügend Chancen wird sich die Mannschaft sicher erspielen, allerdings müssen diese deutlich konsequenter genutzt werden, um die Partie offen zu gestalten und am Ende für eine Überraschung zu sorgen. Mit dem nötigen Quäntchen Glück und der Unterstützung der Fans ist diese aber durchaus möglich.

„Unterschiedlicher können die Ansprüche beider Vereine nicht sein. Schwerin hat Handballgeschichte geschrieben und für die Zukunft wieder höhere Ziele. Wir kämpfen an allen Fronten um die Klassenzugehörigkeit. Daher kommen die spielstarken Stiere als klarer Favorit zu uns. Aber Tabelle hin oder her, wir freuen uns auf dieses Spiel und werden sehen, was am Ende auf der Anzeigentafel steht“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann vor dieser Partie, in der er mit seiner Mannschaft völlig ohne Druck aufspielen kann.