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Barmbek erwartet Altenholz

Nachdem sich die HGHB am letzten Spieltag gegen den HSV Hamburg mehr als achtbar aus der Affäre gezogen hat, erwartet sie zum kommenden Heimspiel am Samstag, 27. Januar, um 18.00 Uhr im TSV Altenholz gleich das nächste Top-Team in der Sporthalle Wandsbek. Das Team von Trainer Mirko Baltic belegt als Meister der Vorsaison, der auf den Aufstieg verzichtete, aktuell mit 26:6 Punkten und 517:464 Toren den zweiten Platz hinter dem HSV Hamburg und war dabei die einzige Mannschaft, die den Tabellenführer in dieser Saison schlagen konnte. Die Minuspunkte resultieren dabei aus einer einzigen Niederlage gegen die Handballfreunde Springe am zweiten Spieltag sowie gleich vier Unentschieden gegen den 1. VfL Potsdam, die TSV Burgdorf 2, den HSV Hannover und den DHK Flensborg. Diese waren zwar etwas überraschend, zeigen aber, dass an einem guten Tag auch als Underdog etwas zu holen ist. Eine ähnliche Erfahrung haben die Barmbeker im Hinspiel teilweise sogar selbst gemacht, wo sie nach 20 Minuten bereits mit 5:14 zurücklagen, bis zur Pause aber wieder auf 12:16 herankamen und den Rückstand bis zur 50. Minute bei sechs Toren hielten. Am Ende setzte sich dann zwar verdient die Qualität des TSV durch, aber mit 40 Minuten konnte der Aufsteiger damals zufrieden sein. Dass sogar noch etwas mehr möglich ist, wurde am letzten Freitag gegen den HSV bewiesen. Und auch in der kommenden Partie werden die Hausherren alles versuchen, um so lange wie möglich mitzuhalten und zu schauen, wie stark sie den Tabellenzweiten ärgern können. Damit das klappt, wird einmal mehr eine konsequente Defensive und eine gute Torhüterleistung nötig sein. Denn der TSV ist durchweg sehr stark besetzt, spielt mit viel Druck und elf Spieler haben bereits mehr als 30 Tore auf dem Konto. Allen voran Haupttorschütze Jonas Ottsen (79 (Feld-)Tore), aber z.B. auch Marcel Möller (60), Mathis Wegner (58), Malte Voigt (52), Michael Nicolaisen (43) oder Thies Bergemann (42) wissen wie der Rest des Teams, wo das Tor steht. Zudem verfügt die Mannschaft über eine robuste Defensive mit guten Keepern dahinter, weshalb Barmbek gut beraten ist, sich mit viel Geduld gute Chancen herauszuspielen und konzentriert abzuschließen.

„Wir freuen uns auf das Spiel gegen einen weiteren Titelaspiranten. Altenholz ist eine physisch, spielerisch und individualtaktisch sehr starke Mannschaft. Die zweite Welle und die gebundene Phase werden  mit so viel Power gespielt, dass es in der Defensive für jeden Gegner schwer wird. Da kommt reichlich Abwehrarbeit auf uns zu. Wir können leider nicht ganz in Bestbesetzung antreten, hoffen aber wieder auf reichlich Unterstützung der Zuschauer“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann mit Blick auf das anstehende Spiel.