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Barmbek beim HSV Hannover gefordert

Nach dem spielfreien Wochenende über Ostern steht für die HG Hamburg-Barmbek am kommenden Samstag, 7. April, um 19.30 Uhr das nächste Auswärtsspiel beim HSV Hannover an. Die Mannschaft von Trainer Stephan Lux belegt derzeit mit 25:21 Punkten den sechsten Platz und kann vermutlich nur noch maximal zwei Plätze nach oben klettern oder nach unten abrutschen. Für Barmbek geht es da noch um mehr, denn mit einem Erfolg könnte man den VfL Fredenbeck hinter sich lassen und dem rettenden Ufer wieder ein Stück näher kommen. Das Hinspiel ist bei der HGHB noch gut in Erinnerung, denn nachdem man bereits mit sechs Toren zurücklag, gelang noch eine Aufholjagd und obwohl Barmbek fünf Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter zum 29:30 hinnehmen musste, folgte trotzdem noch der Ausgleich mit dem Schlusspfiff. Schon bei diesem Spiel war zu erkennen, dass der HSV für die HGHB nicht unschlagbar ist und Probleme bekommt, wenn der Ball schnell aber geduldig bis zur Chance gespielt wird. Dies wird daher neben einer konsequenten Abwehr und einfachen Toren über Gegenstöße auch am Wochenende der Schlüssel zum Erfolg sein. Diese letzte Spielpause der Saison wurde daher genutzt, um weiter an diesen Aspekten zu feilen und nun im Saison-Endspurt noch einmal alles zu geben, um den Klassenerhalt zu schaffen.

„Leider waren wir vor zwei Wochen gegen sehr gut aufgelegte Rostocker dem Druck nicht gewachsen und haben wohl das schlechteste Spiel in dieser Saison abgeliefert. Unser anschließendes Videostudium hat unsere gefühlte Abschlussquote von 30% mehr als bestätigt. Damit gewinnt man kein Spiel in dieser Liga. Die uns entgegengebrachte Kritik ist absolut nachvollziehbar, allerdings macht das keiner mit Absicht. Wenn wir weiter Handball arbeiten und krampfen, unvorbereitet das 1:1 suchen und schnelle Entscheidungen herbeiführen wollen, dann geht der Schuss meistens nach hinten los.  Wenn wir aber Handball spielen, unsere Auslösehandlungen konsequent in die Folge bringen, 1:1 Aktionen vorbereiten und wie beim Auswärtsspiel in Flensborg Spaß an unserem Spiel haben, dann ist vieles möglich“, so Barmbeks Trainer Holger Bockelmann vor der Partie.