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1. Herren wollen in Stralsund den Aufstieg schaffen

Am kommenden Samstag, 18. Mai, steht für die HGHB um 19.30 Uhr das Rückspiel in der ersten Runde der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga beim Stralsunder HV an. Nach dem 27:26-Erfolg im Hinspiel wäre der Aufstieg mit einem Sieg oder Unentschieden sowie einer Niederlage mit einem Tor bei mehr als 26 eigenen Toren perfekt. Jede Niederlage mit mehr als einem Tor, oder mit weniger als 26 eigenen Treffern, würde den Aufstieg für Stralsund bedeuten.

Das Hinspiel lässt auch für das Rückspiel eine spannende Partie auf Augenhöhe erwarten. Nach einem nicht ganz optimalen Start kam die HGHB immer besser ins Spiel und hatte ihren Gegner in der zweiten Hälfte phasenweise gut im Griff, verpasste es aber durch ein paar Fehler und zu frühe Abschlüsse, eine höhere Führung mit ins Rückspiel zu nehmen. Allerdings muss das kein großer Nachteil sein, denn die Gefahr, irgendeinen Vorsprung zu verteidigen oder zu taktieren, besteht nicht und Barmbek muss alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen. Während vieles gut funktionierte, waren auch einige Dinge dabei, die verbessert werden können. Neben einer Minimierung der eigenen Fehler kann und muss auch die Chancenverwertung noch effektiver sein, um in Stralsund zu bestehen. In der bereits ausverkauften Vogelsanghalle erwarten die HGHB über 1.000 heimische Fans, die ihr Team lautstark nach vorne peitschen und für eine tolle Kulisse sorgen werden. Der Druck liegt damit vor eigenem Publikum mit Sicherheit beim SHV, der in dieser Saison zuhause bisher noch ungeschlagen ist. Um das zu ändern, wird die HGHB alles in die Waagschale werfen und dabei können 1.000 Zuschauer, die gegen einen sind, auch beflügeln! Bei einem Erfolg würde sich die HGHB nicht nur mit dem Aufstieg, sondern auch mit einer längeren, schon nach dem Spiel beginnenden Sommerpause belohnen.

Sollte die HGHB den Aufstieg am kommenden Wochenende noch nicht schaffen, wäre allerdings noch nichts verloren, denn es würde eine weitere Chance in der zweiten Runde folgen. Dabei würden die Barmbeker zunächst auswärts auf den Verlierer der Partie zwischen dem OHV Aurich und der Lit Tribe Germania treffen (Hinspiel: 25:24 für Aurich in Aurich) und am Donnerstag, 30. Mai, den Verlierer des Duells zwischen dem TuS Vinnhorst und dem HC Elbflorenz 2 (Hinspiel: 28:26 für Elbflorenz in Vinnhorst) empfangen. Das dritte Spiel dieser Gruppe findet abschließend am 1. Juni statt und der Erste und Zweite steigen ebenfalls in die 3. Liga auf, während der Drittplatzierte noch ein Hin- und Rückspiel bestreiten muss, um die Nachrückplätze elf und zwölf auszuspielen.

Auch die anderen Hinspiele der ersten Runde gingen äußert knapp aus und so trennten sich der MTV Rheinwacht Dinslaken und der TV Plochingen mit einem 28:28-Unentschieden und der TSV Blaustein gewann zuhause knapp mit 28:27 gegen den HSC Bad Neustadt. Lediglich der TV Hochdorf konnte beim TV Kirchzell mit 20:13 ein komfortables Polster für das Rückspiel mitnehmen.

„Wir freuen uns auf ein sehr intensives Rückspiel. Die Halle in Stralsund ist ausverkauft und für beide Mannschaften geht es um sehr viel, da keines der beiden Teams in die ‚Verlängerung‘ will. Wir haben uns intensiv vorbereitet und wollen in Stralsund gewinnen“, so Barmbeks Trainer Holger Bockelmann vor seinem möglicherweise letzten Spiel als HGHB-Coach.