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1. Herren wollen gegen Weddingstedt ‚doppelte Wiedergutmachung‘

Am kommenden Samstag, 2. März, trifft die HG Hamburg-Barmbek um 18.39 Uhr im heimischen MRG auf die HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve. Die Mannschaft von Trainer Jan-Niklas Richter hat momentan 15:21 Punkte auf dem Konto und belegt damit Platz neun. In der Hinrunde tat sich die HSG in den meisten Spielen noch schwer und holte lediglich sechs Punkte, vier davon allerdings mit knappen Heimsiegen gegen den TSV Hürup und die HGHB, was damals nach sehr langer Zeit wieder eine Oberliga-Niederlage für die Barmbeker bedeutete. In diesem Jahr ist Weddingstedt hingegen sehr gut in die Rückrunde gestartet und unterlag nur beim TSV Hürup (24:27). Zudem teilte man die Punkte mit dem THW Kiel, während alle weiteren Spiele gegen Esingen (33:26), Bad Schwartau (29:28), Ellerbek (25:20) und Herzhorn (28:23) gewonnen wurden. Barmbek ist also gewarnt und wird alles daran setzen, für eine ‚doppelte Wiedergutmachung‘ zu sorgen. Zum einen will die Mannschaft zeigen, dass sie es deutlich besser kann als gegen Neumünster und sich zum anderen für die Hinspiel-Niederlage revanchieren. Dafür muss die HGHB allerdings so gut wie alles besser machen, als in der letzten Woche. Die Abwehr muss deutlich aggressiver agieren, der Rückzug schneller sein und vor allem im Angriff mit Geduld gute Chancen herausgespielt werden. Die sollten dann auch deutlich effektiver genutzt werden, aber dass die Mannschaft das kann, hat sie auch schon oft bewiesen! Das letzte Spiel wurde mittlerweile aufgearbeitet und als ‚kollektiver gebrauchter Tag‘ abgehakt, um sich am Samstag wieder ganz anders zu präsentieren und mit dem nächsten Heimsieg sofort wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

„Wir haben in dieser Saison bisher zwei richtig schlechte Spiele abgeliefert. Letzte Woche gegen Wift und in der Hinserie gegen unseren kommenden Gegner. Wir wissen genau, was auf uns zukommt und mit purer Kampfkraft, aber auch spielerischer Qualität hat sich Weddingstedt aus der Krise gespielt und verdient Punkte gegen den Abstieg gesammelt. Das wird eine ganz harte Nuss, die wir zu knacken haben. Wir tun gut daran, auch wieder dahin zu gehen, wo es weh tut! Standhandball ade, Tempo, Power und taktische Disziplin sind am Samstag und in allen weiteren Spielen gefordert“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann vor der Partie.