Aktuell

1. Herren vs. HSG Eider Harde 28:25 (16:12)

Barmbek startet mit Sieg in die Saison

Die HG Hamburg-Barmbek hat ihr erstes Saisonspiel gegen die HSG Eider Harde mit 28:25 (16:12) gewonnen und damit einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit hingelegt. Die Partie verlief dabei allerdings nicht ganz nach den Vorstellungen der Hausherren, die insgesamt noch nicht überzeugten und gegen gute Gäste in allen Bereichen noch deutliches Steigerungspotenzial hatten. So fehlte in der Abwehr oft der nötige Zugriff und auch im Angriff die spielerische Leichtigkeit. Barmbek setzte sich zwar trotzdem schnell auf vier Tore ab, musste ein paar Minuten vor der Pause aber wieder den Ausgleich hinnehmen, bevor vier Tore in Serie für den 16:12-Halbzeitstand sorgten. In der zweiten Hälfte nutzten die Gäste gleich acht torlose Minuten der HGHB, um erneut zu verkürzen. Und auch danach tat Barmbek sich schwer, die HSG blieb lange dran, das Spiel damit knapp und spannend, doch am Ende setzte sich der Favorit verdient mit 28:25 durch.

Zum Auftakt in die Saison war das MRG gut besucht und die Fans freuten sich auf das erste Pflichtspiel ihres Teams. Den ersten Treffer der neuen Saison erzielte dann Jannes Timm zum 1:1, der am Ende mit acht Toren auch der erfolgreichste Werfer der Hausherren war und wenig später beim 3:2 für die erste HGHB-Führung sorgte, die in der Folge auch nicht mehr abgeben wurde. Nach elf Minuten erhöhte Finn Maciejewski zunächst auf 8:4 und Michael Kintrup traf wenig später zum 10:6, doch danach lief es für Barmbek nicht mehr rund. Die Abwehr fand nicht mehr den nötigen Zugriff auf ihre Gegenspieler und die gut aufgelegten Gäste kamen so zu einfachen Würfen oder fanden ihren Kreisläufer. Da Barmbek sich nun auch im Angriff nicht mehr so gute Chancen herausspielte und einige Bälle verlor, kam die HSG auch über Gegenstöße wieder näher heran und in der 22. Minute zum 11:11-Ausgleich. Nach einem weiteren Treffer auf beiden Seiten konnte die HGHB sich dann bis zur Pause wieder etwas steigern und mit vier Toren in Folge ein 16:12 mit in die Kabine nehmen.

So sollte es im zweiten Durchgang allerdings nicht weitergehen. Neben einigen technischen Fehlern fanden zunächst auch die Würfe nicht mehr ihr Ziel, sodass die Gastgeber über acht Minuten ohne Torerfolg blieben. Die HSG nutzte dies, um erneut auf 15:16 zu verkürzen, bevor Barmbek wieder zum 17:15 erfolgreich war. Aber auch in den nächsten Minuten gelang es der HGHB nicht, ihre Abwehr zu stabilisieren und auch in der Offensive wurden weiterhin viele Chancen ausgelassen. So versäumten es die Gastgeber, sich weiter abzusetzen und der Vorsprung blieb konstant bei ein bis zwei Toren. Nach 47 Minuten unterlief Jannes Timm dann bei der Rückkehr nach seiner zweiten Zeitstrafe ein Wechselfehler, der die rote Karte zur Folge hatte. Auch nach 51 Minuten führte Barmbek nur mit 23:22, bevor Lasse Kohnagel und Christoph Wischniewski auf 25:22 erhöhten. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und verkürzten einmal mehr auf 24:25 (55.) und 25:26 (58.). Die Entscheidung führten dann erst Finn Maciejeski und Nico Hecht mit den letzten beiden Toren des Spiels herbei und am Ende hatte sich die HGHB in einem intensiven Spiel einen aufgrund der ständigen Führung auch verdienten 28:25-Erfolg erkämpft.

Am kommenden Samstag, 9. September, muss die HGHB um 18.00 Uhr zum Derby bei SG Hamburg-Nord im Tegelsbarg antreten.

„Da war heute noch der Wurm drin. Eine schlechte Deckungsleistung, ein naiver Rückzug und vorne wollten wir mit dem Kopf durch die Wand. Aber das funktioniert so nicht. Eider Harde hat ein sehr gutes Spiel und uns das Leben damit schwer gemacht und vielen Dank für diesen Warnschuss zur rechten Zeit. Hauruckhandball hat noch nie funktioniert und das haben wir in der Vorbereitung auch schon wesentlich besser gemacht. Trotzdem haben wir zwei Punkte im Sack und wissen was wir ändern müssen“, so HGHB-Coach Holger Bockelmann nach der Partie.

Tor: Florian Knust (ein gehaltener Siebenmeter), Gerald Dobratz (ein gehaltener Siebenmeter)

Feld: Jannes Timm (8), Christoph Wischniewski (6/3), Michael Kintrup (4), Finn Maciejewski (4), Nico Hecht (2), Lasse Kohnagel (2), Timo Tennenbaum (1), Martin Laursen (1), Henning Mauer, Moritz Hesse, Felix Charbatzadeh, Jacek Tomala