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1. Damen - Teamfoto 2017/18

SC Alstertal-Langenhorn 2 vs. 1. Damen 17:16 (7:8)

Nach einem spielfreien Wochenende sind wir voller Tatendrang nach Alstertal gefahren, wo uns die zweiten Damen des SCALA schon erwartet hatten. Ein Auswärtsspiel beim sieglosen Tabellenletzten ist immer eine schwere Aufgabe. Dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde, war uns daher schon bewusst. Am Ende war es mehr noch als das – oder weniger. Wir haben nach einer schwachen Vorstellung nicht unverdient mit 16:17 (8:7) verloren.

Das hatten wir uns etwas anders vorgestellt. Und dabei lief zu Beginn auch noch alles nach Plan. Wir konnten schöne Angriffe vortragen und uns eine frühe Führung erarbeiten: nach fünf Minuten lagen wir 3:1 vorne – und der Gegner sah sich schon zu diesem Zeitpunkt zu einer Auszeit gezwungen. Eine Spielunterbrechung mit Konsequenzen, denn bei uns klappte fortan kaum noch etwas. Statt die Führung weiter auszubauen – die Chancen dazu hatten wir gleich mehrfach – machten wir den Gegner durch unsere Fehler unnötig stark und verhalfen ihm so zurück ins Spiel. Nach einer Viertelstunde stand es 3:3. Bis zur Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Wir legten vor, SCALA glich aus. Zudem vergaben wir in dieser Phase gleich mehrere Hundertprozentige. Bezeichnend dafür: der Treffer zum Pausenstand (8:7) fiel bereits in der 23. Minute. Allein das sprach für die miserable Torausbeute.

Mit dem guten Wissen, noch reichlich Luft nach oben zu haben, wollten wir die zweite Hälfte konzentrierter gestalten. Zwar kassierten wir direkt nach Wiederbeginn den Ausgleich, konnten dann aber eine Drei-Tore-Serie hinlegen. Ein kleiner Lichtblick – aber leider nicht mehr als das. Schon fünf Minuten später war der Vorsprung wieder dahin (11:11) und sogar die Führung wechselte in dieser Phase des Spiels erstmals zugunsten der Gastgeberinnen. Das sollte sich nicht mehr ändern. Wie schon in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit ging der Ball immer wieder hin und her, mit dem kleinen aber entscheidenden Unterschied, dass eben nun SCALA führte – und wir ausglichen. Um das noch einmal zu ändern, fehlte uns in den Schlussminuten leider das Quäntchen Glück, das der Tabellenletzte allerdings hatte. So konnten wir die Niederlage zum Ende hin nicht mehr abwenden. Ärgerlicher Endstand: 17:16.

Kopf hoch, Krone richten, keine Zeit zum Nachdenken: am Wochenende kommt der Spitzenreiter Wilhelmsburg in den ATW. Die Chance schlechthin, es wieder gut zu machen!