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1. Damen – T.H. Eilbeck 17:21 (4:12)

Bittere Niederlage im Derby nach schwacher erster Halbzeit

Am Samstagabend waren die 1. Damen des TH Eilbecks bei uns zu Gast. Uns war bewusst, dass es kein leichtes Spiel werden würde. Wir wollten an den Sieg vom letzten Wochenende anknüpfen und zeigen, dass wir mehr als nur eine Halbzeit guten Handball spielen können – hatten wir doch in den letzten beiden Spielen die erste Halbzeit immer etwas verschlafen.

Eilbeck steht auf dem sicheren 2. Platz, aber wir brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt, den wir kriegen können. Hatte Eilbeck uns Anfang Dezember das Pokal-Aus beschert, wollten wir nun zeigen, dass es auch anders geht. Dies hatten wir in einigen Derbys ja schon zuvor bewiesen.

So hieß es Anpfiff. Das Spiel begann schleppend, auf beiden Seiten wollten zunächst keine Tore fallen. Das Glück stand nicht auf unserer Seite, denn leider verwarfen wir die ersten beiden 7-Meter. Dennoch stand es in der 14. Minute 3:3, alles war offen. Trotzdem hielt die Pechsträhne an. Eine unglückliche 2-Minuten-Strafe brachte uns aus dem Trab und im Angriff häuften sich die technischen Fehler. Wir schafften es nicht, unser Konzept umzusetzen und einen klaren Kopf zu bewahren. So wurden wir selbst in der Abwehr nachlässig. Unsere Gegnerinnen nutzten unsere Fehler gnadenlos aus und setzten sich schnell durch Gegenstöße und einfache Tore ab. Somit stand es kurz vor Ende der ersten Halbzeit 3:12 für den TH Eilbeck. Ein glücklicher 7-Meter verhalf uns nach dem Abpfiff noch zum 4:12.

Frustriert gingen wir in die Halbzeitpause. Wir hatten das, was wir vor dem Spiel besprochen hatten, nicht umsetzen können und wieder die erste Halbzeit in den Sand gesetzt. Acht Tore aufzuholen würde keine einfache Aufgabe werden. Doch jetzt gab es nichts mehr zu verlieren und so starteten wir mutig in die zweite Halbzeit.

Durch zwei schnelle Tore konnten wir in der 34. Minute auf 6:12 verkürzen, aber dann verließ uns das Glück erneut und unsere Gegnerinnen zogen davon. Trotz des deutlichen Rückstandes war die gesamte Stimmung in der Halle sehr aufgeheizt, in der 39. Minute führte Eilbeck mit 11 Toren (6:17). Aber wir ließen uns nicht abschütteln und kämpften. Die nächsten Minuten konnte sich der THE zumindest nicht weiter absetzen (49. Min, 11:20). Unsere Abwehr stand wieder gut und unsere Torhüterin vernagelte das Tor für die restlichen Würfe.

So geschah das Unerwartete. Langsam aber stetig kamen wir wieder dichter heran. Und unsere Gegnerinnen trafen das Tor nicht mehr. Zwei Minuten vor Schluss stand es schließlich 17:20! Es schien, als hätten wir tatsächlich noch eine Chance. Aber die Zeit reichte nicht mehr aus. Der Vorsprung war einfach zu groß und jedes einzelne Tor zu hart erkämpft. Zehn Sekunden vor Ende trafen unsere Gegnerinnen noch zum 17:21 und gingen verdient als Sieger aus diesem Duell. Unser Rückstand aus der ersten Halbzeit war einfach zu groß. Doch wir haben uns wieder herangekämpft und gezeigt, dass wir nie vor Schlusspfiff aufgeben. Darauf müssen wir uns nun fokussieren.

Denn uns steht ein sehr wichtiges Spiel am Montagabend bevor. Dieses ist das Nachholspiel des WM-Finaltages gegen die SG Hamburg-Nord. Hamburg-Nord ist unser direkter Verfolger auf dem 10. Platz. Mit einem Sieg könnten wir uns zumindest von den letzten drei Plätzen der Tabelle absetzen.

Einen Dank an alle Zuschauer, die uns gegen Eilbeck unterstützt haben! Einen großen Dank an alle, die an der DKMS-Spendenaktion teilgenommen haben. Sei es, dass ihr euch registriert habt oder ein paar Euros für den guten Zweck gespendet habt! So war diese, zusammen mit dem vorherigen Spendenwochenendes des TH Eilbecks, sehr erfolgreich! Danke euch!

Eure 1. Damen
Reaaadyyy Fight!!!